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Arbeiten erreichen Zielgerade

Gemeinschaftshasu vor Vollendung Arbeiten erreichen Zielgerade

Der Bau der Außenanlagen am Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune wird keine Winterbau-stelle. Diese Zuversicht äußerte Rauschenbergs Bürgermeister Michael Emmerich (CDU) im Gespräch mit dieser Zeitung.

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Der untere Teil der Außenanlagen am Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune ist bereits fertiggestellt. Entlang der Zufahrt zum Gebäude (kleines Foto) soll dies in diesem Monat geschehen. Fotos: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die Arbeiten an dem großem Areal hatten sich verzögert, weil sich der Baugrund als nicht tragfähig erwies. Erst in einem Meter Tiefe stießen die Mitarbeiter des Bauhofs auf festen Grund, so dass sie entsprechend tief auskoffern mussten, um dann reichlich Schotter einbauen mussten. Damit verzögerten sich auch das Setzen der Randsteine durch das Bauhof-Team und entsprechend später begann die Mannschaft der ehrenamtlichen Helfer mit dem Verlegen des Verbundpflasters. Dass diese erstklassige Arbeit geliefert haben, lässt sich im fertigen unteren Teil des Geländes bereits besichtigen. Das Ökopflaster auf den Parkplätzen liegt ebenso perfekt im Planum wie das hübsche mehrfarbige Pflaster der Wege.

In der vergangenen Woche war das Bauhof-Team damit beschäftigt, den Erdwall an der Zufahrt abzutragen und dem Niveau der Bahnhofstraße anzupassen. Der Grund: Das bislang etwas versteckt liegende Gemeinschaftshaus soll von der Bahnhofstraße aus leicht erkennbar sein.

Diese Arbeiten sind jetzt abgeschlossen. Nach Auskunft des Bürgermeisters ist der Bauhof seit gestern damit beschäftigt, den neu entstandenen Hang durch den Einbau von L-Steinen zu sichern. „Dann können die noch fehlenden Randsteine gesetzt werden, bevor unsere Eigenleister die restlichen Flächen pflastern“, sagte der Bürgermeister, der einen Abschluss der Arbeiten noch in diesem Monat für möglich hält.

Darin eingeschlossen ist die Außenbeleuchtung. „Die benötigen wir jetzt in der dunklen Jahreszeit dringend. Die Arbeiten sind bereits beauftragt worden“, erklärte Michael Emmerich.

Zudem hat die Albshäuser Baufirma Wolf am vergangenen Freitag mit den Gründungsarbeiten für den Bewegungsparcours auf dem Gelände des Gemeinschaftshauses begonnen. Die aus dem Erbe eines Stadtallendorfer Ehepaares finanzierten Geräte können in Kürze montiert werden, berichtete der Bürgermeister.

Damit steht das nicht unumstrittene Projekt vor der Vollendung. Vier Jahre lang wurde in den politischen Gremien diskutiert, schließlich geplant und gebaut und nicht zuletzt großes bürgerschaftliches Engagement gezeigt. Das gelungene Haus und dessen gute Auslastungen dokumentieren, dass sich die Anstrengungen von Politik, spendenfreudigen Vereinen und Bürgern und der Eigenleister gelohnt haben.

Fehlt nur noch das Kunstwerk vor dem Gemeinschaftshaus, das die Sage vom Rauschenberger und vom Burgholzer Riesen wiedergibt.

von Matthias Mayer

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