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Arbeiten beginnen in den Osterferien

Jahresempfang Arbeiten beginnen in den Osterferien

Beim Jahresempfang der Stadt Kirchhain kündigte Bürgermeister Jochen Kirchner einen anderen Zeitplan für das große Fahrbahn-Sanierungsprojekt an. Außerdem wurden beim Empfang verdiente Bürger geehrt.

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Beifall des Bürgermeisters für zwei hoffnungsvolle Kirchhainer Schwimmtalente und deren Trainer: Jochen Kirchner mit (von links) Chiara Klein, Coach Benedict Hausmann und Lukas Lossin. Foto: Klaus Böttcher

Kirchhain. Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) nutzte den festlichen Anlass zu einem Rückblick auf das vergangene und einen Ausblick auf dieses Jahr. Der Bürgermeister rief die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, das Bildhauersymposium, die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in der Kernstadt und den Neubau in Anzefahr, den Abschluss der Sanierungsarbeiten des Dorfgemeinschaftshauses in Schönbach und die Neugestaltung des Bürgerhauses in der Kernstadt ins Gedächtnis.

Zentrales Projekt sei diesem Jahr die Straßensanierung am südlichen Stadteingang zwischen dem Lego-Kreisel und dem Alten Amtsgericht. Davon betroffen seien die Straßen Untergasse und Am Amöneburger Tor. Mit den Arbeiten in der Untergasse solle schon in den Osterferien begonnen werden, berichtete Kirchner. Ursprünglich war der Baustart für die Sommerferien geplant. Die Stadt möchte jetzt das Projekt in einzelnen Abschnitten verwirklichen, um den Einzelhandel in der Stadt nicht von einigen Kundenströmen abzuschneiden (die OP berichtete).

Konrad Weber singt seit 65 Jahren

Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis übernahm für die Ehrungen wieder die Rolle des Laudators, während der Bürgermeister als Ehrengabe ein Buch von Hermann Sauer mit dem Titel „Schulstandort Kirchhain“ übergab.

Eine Ehrung fiel an den Männergesangverein Kirchhain, der im vergangenen Jahr sein 175-jähriges Bestehen feierte. Er sei der älteste Verein der Stadt, er pflege den Chorgesang und erfreue die Kirchhainer mit vielen Veranstaltungen, betonte Willibald Preis. Eine besondere Würdigung erfuhr der 92-jährige Konrad Weber, der seit über 65 Jahren Sänger im Verein ist.

Der deutsche Meister im Minicar Christian Willert vom Motorsportclub (MSC) Kirchhain konnte nicht zum Empfang kommen. Für ihn nahm der Vereinsvorsitzende Sven Lienhop die Ehrung entgegen.

Geehrt wurde in Abwesenheit, da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst kommen konnte, Erika Günther, die ihr halbes Leben für die Nächstenliebe opferte. Sie hat 35 Jahre ihre schwerbehinderte Schwester gepflegt und hatte dafür das Bundesverdienstkreuz erhalten.Die Klasse R9b der Alfred-Wegener-Schule hatte sich in einem Wirtschaftsquiz unter 50000 Schülern durchgesetzt. Michael Marx nahm die Ehrung mit den Schülerinnen Sibel Akcagün und Aleyna Ertek entgegen.

Für herausragende sportliche Leistungen erhielten Schwimmer und Leichtathleten Auszeichnungen. Die in den Bestenlisten ganz vorn platzierten Schwimmer Chiara Klein und Lukas Lossin wurden zusammen mit ihrem Trainer Benedict Hausmann gewürdigt. Die Leichtathleten Patrizia Römer, Laura Sewing, Oliver Hoffmann, Dirk Walter, Hilde Weidel, Helga Schüßler, Monika Deuner und Hermann Mager standen auf der Bühne, weil sie zumindest auf hessischer Ebene zu Meisterehren gekommen waren.

Schulklasse gewannPublikumspreis

Der Sportverein Großseelheim feierte sein 100-jähriges Bestehen und erhielt für die Jugendarbeit eine Auszeichnung. Die Klasse G9c der Alfred-Wegener-Schule hatte bei einem Kreativwettbewerb mit ihrer Produktion „Gegeneinander - Miteinander“ anlässlich der Kasseler Musiktage den Publikumspreis errungen. Einen Ausschnitt aus ihrem Stück präsentierten sie beim Empfang.

Auch das soziale Engagement ihrer Vereine und Organisationen war der Stadt eine Würdigung wert. Die evangelischen Frauen spendeten für das St. Elisabeth-Hospiz, der CDU- Stadtverband für die Lebenshilfe, der FDP-Stadtverband für den Förderverein Kirchhainer Kulturdenkmäler und Kirchhainer Kindergärten, die katholische Frauengemeinschaft für indische Schwestern, der Abi-Jahrgang 2012 der AWS für das Tierheim in Cappel, ein Waisenhaus in Tansania und die Krebsstation des Uniklinikums sowie die AWS für eine Schule im afrikanischen Oberguinea.

von Klaus Böttcher

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