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Arbeiten "Im Sand" verzögern sich

Rauschenberger Nahwärmenetz Arbeiten "Im Sand" verzögern sich

Die Nahwärme-Baustelle ähnelt derzeit einem Flickenteppich. Für die Vollendung des ersten Bauabschnitts in der Altstadt sind noch Restarbeiten zu erledigen.

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Noch sind einige kleinere und auch größere Löcher im Zuge des Nahwärmenetz-Baus in Rauschenberg zu schließen.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die noch offenen Stellen werden derzeit abgearbeitet, berichtete Bürgermeister Michael Emmerich (CDU) auf Anfrage der OP. Ein Problem gebe es in der Straße Im Sand, in der die Nahwärmeleitung nicht planmäßig verlegt werden könne. Verantwortlich dafür sei die Absicht von Hessen Mobil, ab Mitte August die Landesstraße zwischen Kirchhain und Rauschenberg zu sanieren. Dazu müsse die Straße komplett gesperrt werden, sagte Michael Emmerich.

Die Umleitung nach Rauschenberg wird dann über Stausebach und Himmelsberg führen. Und die Kreisstraße aus Richtung Himmelsberg mündet am südlichen Stadteingang in die Straße Im Sand. „Die Straße Auf dem Flur ist nicht allein wegen des Altenzentrums keine Alternative. Die Anlieger-Straße ist viel zu schmal. Ein Begegnungsverkehr von Lastwagen ist dort nicht möglich“, erklärte der Bürgermeister.

Bis zum 1. Oktober sollen die Bauarbeiten auf der Landesstraße abgeschlossen und die Umleitung aufgehoben sein. Dann kann - so Michael Emmerich - mit der Nahwärme-Erschließung Im Sand begonnen werden. Der Bürgermeister erwartet, dass der erste Bauabschnitt des ehrgeizigen Projekts im Spätherbst vollendet sein wird.

2017 erfolgt der zweite Bauabschnitt. Zu diesem gehören der Bau eines Holzhackschnitzel-Heizwerks und die Verlegung von Nahwärme-Leitungen in der Altstadt. Rein technisch gesehen kann die ganze Altstadt angeschlossen werden, sofern sich genügend Interessenten finden. Die Akquise durch die Nahwärme Rauschenberg läuft.

Rat: rechtzeitig anmelden

Der Bürgermeister, der zu den ehrenamtlichen Nahwärme-Pionieren des Landkreises gehört, rät allen Interessenten dazu, sich rechtzeitig anzumelden. Wenn die Genossenschaft die Förderung der Hausanschlüsse beantragt habe, gelte diese nur für die Interessenten, die zuvor unterschrieben haben. Dabei gehe es um rund 1800 Euro für jeden anschlusswilligen Hauseigentümer.

„Die städtische Bauleitplanung für den zweiten Bauabschnitt läuft. Wir werden nach den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange den Satzungsbeschluss vermutlich zum Jahresende gefasst haben“, gab Michael Emmerich einen Sachstand zum Verfahren.

Parallel dazu läuft der Genehmigungsantrag der Nahwärme-Genossenschaft nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Regierungspräsidium Gießen. Auch hier werden noch die Stellungnahmen der sogenannten Träger der öffentlichen Belange erwartet.

von Matthias Mayer

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