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Anpacken, wo es notwendig ist

Betziesdorfs ehrenamtliche Arbeitskolonne zieht Bilanz Anpacken, wo es notwendig ist

Die Arbeitsgemeinschaft Dorfverschönerung hat in der Gemarkung Betziesdorf in den vergangenen drei Jahren unter anderem 18 Ruhebänke aufgestellt.

Betziesdorf. Ein gemütliches Plätzchen haben die Rentner der Arbeitsgemeinschaft am Rande des Weges zum Hundeplatz geschaffen. Zwei gegenüberliegende Bänke mit einem rustikalen Tisch dazwischen laden Spaziergänger oder Wanderer zur Pause ein. Sie können nicht nur gemütlich sitzen, sondern einen herrlichen Ausblick genießen.

Während Wolfgang Müller, Herbert Wege, Georg Damm, Günter Knöppel und Detlev Henkel noch die letzten Handgriffe erledigen, ist Ortsvorsteher Gunther Decker schon unterwegs, um ein zünftiges zweites Frühstück für die Helfer zu besorgen.

„Der Ortsbeirat ist dankbar über die Initiative, denn es gibt viele Dinge, die durch die Stadt nicht mehr geleistet werden können. Wir versuchen, einige Aufgaben zu erledigen, die für den Ort wichtig sind“, erzählt der Ortsvorsteher Gunther Decker.

Die Arbeitsgemeinschaft zur Dorfverschönerung arbeitet jetzt seit drei Jahren mit wechselnder Besetzung für den Ort, wobei nicht nur Rentner mitanpacken. Das begann im Gründungsjahr 2010 mit der Sichtung der Stühle und Tische im Dorfgemeinschaftshaus sowie der Ausführung nötiger Reparaturen.

Zur 750-Jahr-Feier im Jahr 2011 setzte die AG den Gedenkstein am Dorfgemeinschaftshaus und erledigte die nötigen Erd- und Pflasterarbeiten. In den nächsten Jahren wurden die Fenster und teilweise Türen im Dorfgemeinschaftshaus gestrichen, die Grillhütte nebst Tischen und Bänken erhielt neue Anstriche und auf dem Friedhof stellten die ehrenamtlichen Arbeiter Bänke auf und legten einen neuen Weg an.

Gleichzeitig begann die Truppe damit, vorhandene Ruhebänke zu renovieren und neue zu bauen. Mittlerweile sind es 18 Ruhebänke und drei Tische, die rund um Betziesdorf aufgestellt wurden. Beim Sportplatz habe der Tisch gar eine Marmorplatte erhalten, erzählt der Ortsvorsteher. Georg Damm ist ehemaliger Einschaler und sorgte für die Anfertigung von den Betonsockeln für die Bänke und die Betontische. Das erforderliche Material für die Arbeiten stammt aus Spenden oder von den Verfügungsmitteln des Ortsbeirates. „Es ist nicht sehr viel, mal ein Eimer Farbe oder ein paar Bretter“, sagt Decker.

Über die segensreiche Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit gibt es inzwischen auch eine Chronik. Die „Chronik der Arbeitsgemeinschaft Dorfverschönerung Betziesdorf“ wurde von Detlev Henkel erstellt und wird laufend weiter geführt. Alle Arbeiten sind mit Datum und den Mitwirkenden dokumentiert. Die Ergebnisse gemeinsamer Anstrengungen lassen sich auf Fotos bewundern.

von Klaus Böttcher

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