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Angeklagte gestehen Anschlag auf Asylbewerberheim

Prozessbeginn Angeklagte gestehen Anschlag auf Asylbewerberheim

Heute morgen hat der Prozess gegen die vier jungen Männer begonnen, die einen Anschlag auf das Asylbewerberheim in Wohratal verübt haben sollen. Alle vier gestanden die Tat in vollem Umfang.

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Nach den Ereignissen am und im Asylbewerberheim in Wohra stand am 13. Januar ein Polizeifahrzeug vor der Tür.

Quelle: Matthias Mayer

Wohratal. Die zur Tatzeit 18 und 19 Jahre alten Männer stimmten vor dem Jugendschöffengericht Marburg allen Anklagepunkten zu. Zwei der Angeklagten wollen im Laufe des Prozesses, der auf einen Tag angesetzt ist, weitere Aussagen machen.

Im Januar hatten die jungen Männer vor und im Asyl­bewerberheim in Wohra randaliert (die OP berichtete). Sie zerstörten Rollladen wie auch Türen im Gebäude. Die mutmaßlichen Täter sprachen nach dem Überfall gegenüber der Polizei davon, „aus persönlichen Motiven“ gehandelt zu haben.

Während im Gerichtsgebäude der Prozess begann, fand draußen eine Kundgebung der Antifa Marburg mit rund 30 Teilnehmern statt. Diese wollten damit ihre Solidarität für die Asylbewerber ausdrücken.

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Anklage zugelassen
Nach den Ereignissen am und im Asylbewerberheim stand am 
13. Januar ein Polizeifahrzeug vor der Tür. Archivfoto: Mayer

Die vier geständigen Randalierer von Wohratal kommen vor Gericht. Das Amtgericht hat die Anklage zugelassen und einen Verhandlungstermin für den 23. Juni festgelegt.

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