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Anfassen ist durchaus erwünscht

Christian Heß führt Beton und natur zusammen Anfassen ist durchaus erwünscht

Kaum hatte Christian Heß die Gussform von seiner Betonskulptur im Annapark entfernt, da kletterten schon die ersten Kinder darauf herum.

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Nirgendwo sieht Cemex-Spezialbeton schöner aus, als im Kirchhainer Annapark. Im letzten Arbeitsgang reinigte Christian Heß die Skulptur von Rückständen der Gipsform. Foto: Matthias Mayer

Kirchhan. Für den in Oberbayern lebenden Franken ist das kein Problem. „Kunst nur zum Anschauen - dann sind wir gleich wieder im Museum“, sagt der Bildhauer. In der Überwindung von Distanz sieht er die große Stärke von Kunst im öffentlichen Raum und so hat es ihn gefreut, dass die Kinder gleich seine beim Kirchhainer Bildhauer-Symposium entstandene gut zwei Tonnen schwere Arbeit eroberten: „Das ist es, denn wo kommen Kinder sonst noch mit Kunst in Berührung?“

Der formschöne doppelte Betonring ist die eigenwilligste der fünf in Kirchhain zur Wahl stehenden Skulpturen. Aber es ist auch, die am meisten zur Auseinandersetzung mit dem Werk einlädt, die die vielfältigsten Interpretationsmöglichkeiten anbietet.

von Matthias Mayer

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