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Anfangs wird eine Trennwand fehlen

Bürherhaus-Sanierung im Zeitplan Anfangs wird eine Trennwand fehlen

Bei der Umgestaltung des Kirchhainer Bürgerhauses können vorerst nicht alle Wünsche erfüllt werden. Das machte Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) bei einem Baustellenbesuch deutlich.

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Bauamtsleiter Volker Dornseif (links) und Bürgermeister Jochen Kirchner zeigen im großen Saal den Bürgerhaus-Grundriss. Ganz rechts ist das um 90 Grad gedrehte Turmzimmer zu erkennen. Links daneben ist das Foyer, in das einige Funktionsräume hineinragen. Foto: Matthias Mayer

Kirchhain. Der Bürgermeister inspizierte im Beisein von Stadtrat Dr. Christian Lohbeck und Bauamtsleiter Volker Dornseif das Gebäude, an dem die Arbeiten zur energetischen Sanierung vor dem Abschluss stehen. Die neuen Fensterfronten und Außentüren sind eingesetzt und draußen auf den Gerüsten sind die Bauleute mit den letzten Feinarbeiten an der Fassadendämmung beschäftigt. „Wir werden die Arbeiten zur energetischen Sanierung pünktlich im September abgeschlossen haben“, erklärte Volker Dornseif. Das wiederum ist für die Stadt extrem wichtig, ist doch die Auszahlung des Landeszuschusses, der die finanzielle Grundlage der Bürgerhaus-Modernisierung ist, von der pünktlichen Fertigstellung und Abrechnung des Projekts abhängig.

Wenn die Kirchhainer im kommenden Jahr ihr Bürgerhaus wieder in Besitz nehmen, werden sie zunächst noch mit einem Provisorium leben müssen: Die faltbare Holzwand zwischen dem großem Saal und dem Foyer wird fehlen. Der Grund: Brandschutzauflagen erforderten eine Ertüchtigung der Stürze zwischen den Stahlbetonstützen. Ergebnis: Die alten Trennwände passen nicht mehr, ihre Umarbeitung wäre zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen nicht möglich. Und nur die Kosten für eine neue Trennwand zwischen großem und kleinem Saal ist im Budget. Die zweite Wand stehe auf der Wunschliste, die nur nach Kassenlage abgearbeitet werden könne, sagte der Bürgermeister.

Aus dem gleichem Grund werde der Bühnentrakt mit Ausnahme des neuen leistungsfähigen Bühnenzugangs von der Rückseite in der Substanz nicht verändert. Allerdings erwäge die Stadt, die Vorbühne zum Saal hin abzustufen. „Damit lässt sich die Akustik des Saals besonders bei Chorkonzerten deutlich verbessern“, erläuterte Jochen Kirchner diese Überlegungen.

Eine deutliche Verbesserung sieht das Stadtoberhaupt im Zusammenhang mit dem für die Vereine und die städtischen Gremien so wichtigen Raum. „Das Turmzimmer ist jetzt viel heller und freundlicher“, urteilt er über das um 90 Grad gedrehte Refugium, das auch an Funktionalität gewonnen hat. Der Raum verfügt über Abstellräume für die Vereinsutensilien, einen eigenen Sanitärtrakt, eine Teeküche und ein Foyer. Der Zugang musste um 180 Grad gedreht werden, da das alte Turmzimmer-Foyer künftig der Haupteingang für die seniorengerechten Wohnungen sein wird, die über einem Teil des Bürgerhauses errichtet werden. Der Zugang erfolgt jetzt über die Rückseite des Gebäudes.

Der Bürgermeister hob hervor, dass das Turmzimmer dank des separaten Eingangs und der Zuordnung der Funktionsräume von den Vereinen völlig autark genutzt werden könne.

von Matthias Mayer

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