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Anette Hahn folgt auf Bernd Müller

Ortsbeirat Ernsthausen Anette Hahn folgt auf Bernd Müller

Anette Hahn ist die neue Ortsvorsteherin in Ernsthausen. So weit bekannt ist, ist sie die erste Frau, die dieses Amt in dem Rauschenberger Stadtteil übernimmt.

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Der neu gewählte Ortsbeirat mit Bernd Müller, Konrad Krauße, Anette Hahn, Norbert Dönges,
Tim Heinmöller und Bürgermeister Michael Emmerich. Foto: Karin Waldhüter

Ernsthausen. Bei der Kommunalwahl hatte Anette Hahn aus dem Stand die meisten Stimmen geholt. Die 34-jährige Malermeisterin und Restauratorin hatte im Vorfeld Interesse am Amt des Ortsvorstehers bekundet. Für den bisherigen Ortsvorsteher Bernd Müller war es „kein Problem zu wechseln“. Einstimmig und bei jeweils eigener Enthaltung wurden Anette Hahn zur Ortsvorsteherin, Bernd Müller zum stellvertretenden Ortsvorsteher und Konrad Krauße erneut zum Schriftführer gewählt.

Johannes Diebel gehörte seit Anfang der 1970er Jahre dem Ortsbeirat und war zwölf ­Jahre lang Ortsvorsteher. Er schied ebenso aus dem Gremium aus wie Gisela Linne, die sich für den Abend entschuldigt hatte. Bernd Müller würdigte das Engagement der scheidenden Ortsbeiräte und über­reichte ein Präsent.

Neben Anette Hahn sorgt Tim Heinmöller für frischen Wind im Ortsbeirat. „Dass Jüngere nachrücken haben wir immer gehofft“, sagte Müller. Gleichzeitig sprach er diejenigen an, die es nicht in den fünfköpfigen Ortsbeirat geschafft hatten. „Wir sind nur zu fünft und brauchen Verstärkung“, lud er zur Mitarbeit ein. Als großes Thema der vergangenen fünf Jahre nannte er die Erneuerung der Ortsdurchfahrt, die bis zum Jahresende fertig sein soll. Konrad Krauße habe als Ortsbeiratsmitglied den Kontakt zur Bauleitung gehalten und an vielen Sitzungen teilgenommen. „Ich glaube, das hat sich ausgezahlt, denn weder vonseiten der Anlieger noch vonseiten der Firmen gab es Probleme“, so Müller.

Nach der Wahl übernahm Anette Hahn zum ersten Mal den Vorsitz. Mit sympathischer Offenheit bekannte sie „echt aufgeregt“ zu sein. Sie nehme das Amt sehr ernst, müsse sich aber erst „reinfuchsen“. „Mein Ziel ist es, ein Wir-Gefühl zu erzeugen“, so Hahn. Anschließend stellte sie ihre grundsätzlichen Gedanken und Ziele vor. „Ehrlichkeit innerhalb des Ortsbeirats ist dabei absolut notwendig“, sagte sie und plädierte für mehr Transparenz und Information. Sie warb dafür, in Zukunft mehr moderne Medien, wie Internet und Facebook zu nutzen.

Konrad Krauße und Bürgermeister Michael Emmerich informierten über den Stand der Arbeiten an der Ortsdurchfahrt. Demnach verzögern sich die Arbeiten in der Wolferoder Straße um zwei Wochen, weil dort der Untergrund ausgekoffert werden musste. Die Arbeiten sollen Mitte Juni abgeschlossen sein. Zurzeit werden „Am Sportplatz“ der Kanal saniert und die Wasserleitung neu verlegt, ehe die Straße erneuert wird.

In der „Hauptstraße“ wird ab Mitte Juni die Wasserleitung erneuert, dann folgt die grundhafte Sanierung der Straße. Weiter wurde die Entschärfung des Unfallschwerpunktes an der Einmündung zur L3073 diskutiert. Die Planungen seien von Hessen Mobil angegangen, berichtete Emmerich. Mit Beginn des Bauvorhabens sei nicht vor 2017 oder 2018 zu rechnen. Dann informierte Emmerich über den Stand der Sanierungen im Storchennest. Die Putzarbeiten seien erledigt, Mitte Mai würden die restlichen Arbeiten gemacht. Der Nebeneingang erhält die vorgesehene Überdachung. Ende Mai werde wieder alles zugänglich sein. Ein Wasserschaden im Storchennest hatte Kosten in Höhe von 50000 Euro verursacht.

von Karin Waldhüter

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