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An die Kreisel kommen Zebrastreifen

Stadtallendorf An die Kreisel kommen Zebrastreifen

Der Fachausschuss für Verkehr befasste sich am Dienstagabend gleich vor Ort mit der künftigen Größe der in Stadtallendorf einzusetzenden Busse und den an allen großen Kreisverkehren geplanten Zebrastreifen.

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Am Busbahnhof neben dem Dokumentationszentrum hielten am Dienstag mehrere Busse für eine Begutachtung durch den Ausschuss. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. Der Ausschuss war am Dienstagabend gleich „vor Ort“, er tagte im Dokumentations- und Informationszentrum/Stadtmuseum, wenige Meter von Busbahnhof und Kreisverkehr Waldstraße/Niederkleiner Straße und Schillerstraße entfernt. Denn es gab gleich zwei „Ortstermine“. Die Fachbereichsleiter Hubertus Müller und Klaus Hütten informierten zunächst über die Umsetzung eines Stadtparlamentsbeschlusses. Nach Absprache mit den Fachbehörden entstehen an allen großen Kreisverkehrsplätzen in Stadtallendorf in nächster Zeit Zebrastreifen an den Ein- und Ausfahrten.

Derzeit prüfe Hessen Mobil, ob die Lichtverhältnisse bei Dunkelheit den Anforderungen für Zebrastreifen entsprechen, erläuterte Müller. Beleuchtete Zebrastreifen-Hinweisschilder sind aber wohl nicht erforderlich. Klaus Hütten berichtete dem Ausschuss auch von Bemühungen der Stadtverwaltung, auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums „Alter Busbahnhof“ Verbesserungen herbeizuführen. Dazu sind Gespräche mit dem Eigentümer nötig. Ein Mieter hat bereits signalisiert, dass er sich an etwaigen Umbaukosten auch beteiligen könnte. Kritik gibt es an den Kurvenradien innerhalb der Parkplatzanlage, aber auch an der Tatsache, dass Durchgänge zwischen Beeten fehlen, die die Parkplätze unterteilen. Ob sich eine Verbesserung erreichen lässt, ist aber offen, die Stadt kann allenfalls Anregungen geben.

n Beim zweiten „Ortstermin“ nahm der Ausschuss drei Busse in Augenschein, die das Unternehmen eigens bereitgestellt hatte. Die Bietergemeinschaft ALV wird auch weiterhin den Busverkehr in diesem Teil des Kreises übernehmen, wie eine Ausschreibung des Regionalen Nahverkehrsverbands ergab. Für die Stadtallendorfer Stadtbus-Linien hatte der Kreis Busse mit einer Länge von zehn Metern vorgesehen. Aktuell beschafft das Kirchhainer Busunternehmen Nau neue Fahrzeuge. Dem Ausschuss wurden dabei auch die Midi-Busse, die Stadtallendorfer Fahrgäste kennen und die eine Länge von acht Metern haben, vorgestellt. Außerdem stand ein Linienbus mit zwölf Metern Länge zur Ansicht bereit. Das Busunternehmen hatte die Stadt um eine Einschätzung gebeten. Für den Ausschuss wäre aus ökonomischer und ökologischer Sicht eine moderne Form der Acht-Meter-Busse attraktiv.

Allerdings erinnerte Michael Goetz (B 90/Die Grünen) daran, dass die bisherigen Busse Behinderten, älteren Menschen mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen Probleme bereiten können.

Daher drängt der Ausschuss darauf, dass dies bei der Beschaffung der nächsten Fahrzeug-Generation verändert werden sollte. Ob sich das bei den Acht-Meter-Bussen umsetzen ließe, war am Dienstagabend aber nicht klar.

von Michael Rinde

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