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An der Grundschule geht es tierisch zu

Tag des Tieres An der Grundschule geht es tierisch zu

Theorie und Praxis gab es während des Tages des Tieres, bei dem die Kinder der Grundschule Wohra und Studenten der Universität Gießen gemeinsam viel Spaß an 13 interessanten Stationen hatten.

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Die Vorführung von Wiebke Diel und Hund Nilsson war einer der Höhepunkte während des Tages des Tieres an der Grundschule Wohra.Foto: Klaus Böttcher

Wohra. 60 Kinder der Grundschule Wohra und ebenso viele Studenten der Universität Gießen spendeten der Rettungshundestaffel Hessen Mitte aus Gießen nach ihrer Vorführung auf dem Schulhof viel Applaus. Auf Kommando ihrer Hundeführer hatten die Tiere gezeigt, wie sie Hindernisse überwinden. Für den Höhepunkt sorgte Nilsson, der eine Wippe rückwärts überwandt. Nilsson ist der Hund von Wiebke Diel. Beide zusammen bilden ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Team, was sie auch während einer kleinen Suchübung hinter dem Schulgebäude eindrücklich unter Beweis stellten.

Vor den Vorführungen hatte die Hundeführerin mit ihren beiden Kollegen Holger Müller und Tobias Malinka eine Station für die Kinder gestaltet. An dieser berichteten sie von ihrer Arbeit mit den Hunden und präsentierten ihr Auto und dessen komplette Ausrüstung.

Offen für weitere Schulen

An einer anderen Station waren die Stabheuschrecken das Thema. Neben Plakaten von den Insekten gab es auch lebende Stabheuschrecken zu bewundern, die vom Biologieinstitut ausgeliehen waren. „Neben dem theoretischen Aspekt können die Kinder die Tiere anfassen und erleben“, erklärte Katharina Hohmann, die Dozentin an der Uni Gießen ist und mit ihren Seminarteilnehmern nach Wohra gekommen war, das Konzept.

Den Kontakt hatte Christopher Hühn hergestellt, der zur Zeit als Referendar an der Grundschule Wohra unterrichtet. Ihm und den 60 Studentinnen und Studenten war die Organisation des interessanten Vormittags unter dem Thema „Tiere in der Schule“ gut gelungen.

An einer der Stationen ging es um Vögel. Aus den Erläuterungen über die Zugvögel erfuhren die Kinder, wie der Formationsflug funktioniert. Zudem bekamen sie gezeigt, welche Vögel in der Region zu Hause sind. Die Kinder stellten Vogelfutter her und durften es mit nach Hause nehmen.

An weiteren Stationen ging es um Schnecken, Pinguine oder Hunde. „Schnecken, die über Rasierklingen laufen, waren total faszinierend“, erzählte Schulleiterin Marina Lerch und freute sich: „Der Vormittag war ein voller Erfolg.“

Das sah auch die Uni-Dozentin Katharina Hohmann so: „Das Projekt könnte Zukunft haben, da es für die Kinder und die Studenten ein Erlebnis war.“ Sie plant nun, die Veranstaltung auch an anderen Schulen anzubieten.

Schulen können Kontakt zu Katharina Hohmann aufnehmen per E-Mail an katharina.hohmann@erziehung.uni-giessen.de

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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