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An Mitgliedern hat es nie gemangelt

Kirchenchor An Mitgliedern hat es nie gemangelt

Zum Jubiläum hatte der Kirchenchor St. Michael die „Missa cum jubilo“ von Michael Schmoll einstudiert. Die Wechsel von Kirchenchor, Kinderchor und Gemeinde klappten bestens.

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Der Kirchenchor St. Michael präsentierte sich vor dem Beginn seines Konzertes in seiner Heimat­kirche. Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. „Zu unserer gemeindlichen Glaubensausübung gehören neben den Gebeten auch die Lieder. Lieder beleben unseren Gottesdienst, auch in ihnen kann sich der Glaube entfalten“, erklärte die Vorsitzende des Kirchenchors St. Michael Renate Schratz in ihren Einführungsworten.

Seit 25 Jahren steht sie als Vorsitzende dem Kirchenchor vor und gestaltete den Gottesdienst, der von Pfarrer Jerome Chinganthara geleitet wurde, mit. Mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Umtrunk feierte der Kirchenchor St. Michael 50 Jahre kontinuierliche Chorarbeit. Auf Initiative von Pfarrer Josef Becker und dem ersten Chorleiter Hans-Otto Eichler, war der Kirchenchor im September 1964 gegründet worden. 17 Jahre lang, bis 1981, lag die musikalische Führung des Chors in den Händen von Eichler. Dann folgte Michael Bonnard bis 1989, Heike Steinmetz-Bonzelius (heute Becker) bis 1992 und Kilian Gottwald für drei Jahre. Seither leitet Ferdi Bosold den Kirchenchor St. Michael. Zu keinem Zeitpunkt bestand die Gefahr der Auflösung mangels Mitgliedern. Aktuell zählt der Kirchenchor 32 Mitglieder.

„Es gibt Augenblicke, in denen wir nicht anders können, als Gott aus tiefster Seele zu danken und andere an der Freude teilhaben zu lassen“, so der Geistliche. „Zur Freude und auch aus traurigen Anlässen schenken sie uns ihre Musik“, betonte Chinganthara. Mit jubelndem Halleluja hatte der Kirchenchor gemeinsam mit Teilen des Kinderchors und Bernd Weitzel an der Orgel mit „Nun jauchzet dem Herrn alle Welt“ den Festgottesdienst eröffnet. Die Besonderheit der „Missa cum jubilo“ liegt darin, dass sie ein Miteinander von Chor, Kinderchor, Orgelbegleitung und Gemeinde enthält, wodurch ein besonderes liturgisches Miteinander entsteht. Renate Schratz machte auf eine Besonderheit aufmerksam: „Ursula Sack gehört als einziges Chormitglied unserem Chor seit der Gründung an.“

Neben der Mitgestaltung hoher kirchlicher Festtage, wie Ostern, Pfingsten oder Weihnachten, benennt Schratz eine gemeinsame Reise nach Rom mit Auftritten in verschiedenen römischen Kirchen im Jahre 1981, den Auftritt zum Elisabethjubiläum in Marburg und die Aufnahme einer Schallplatte als besondere Höhepunkte der Chorgeschichte.

von Karin Waldhüter

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