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Amöneburgs Weiberfasching war "spitze"

Karneval Amöneburgs Weiberfasching war "spitze"

Die Katholische Frauengemeinschaft Amöneburg begrüßte am Donnerstagabend ein großes Promi-Aufgebot im Bonifatius-Haus.

Amöneburg. Wohl nie zuvor hatte sich im Bonifatiushaus so viel Prominenz eingefunden wie am Donnerstagabend. Erstmals in ihrer Geschichte machte die Fernseh-Show „Dalli Dalli“ dort Halt. Und kein Geringerer als Show-Legende Hans Rosenthal animierte die mehr als 100 Studiogäste zum Lachen und Applaudieren. Keine Frage: Der Frauenfasching war „spitze“.

Im Bonifatiushaus Amöneburg standen Weiberfasching alle Kopf. Eingeladen hatte die Katholische Frauengemeinschaft. Fotos: Björn-Uwe Klein

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„Spitze“, so lautete das Motto, das im Laufe des Programms regelmäßig lautstark aus den Kehlen der Jecken ertönte - immer dann, wenn Hans Rosenthal (Petra Städer) zuvor ausgerufen hatte: „Sie sind der Meinung: das war…“

Mit dabei im ZDF-Studio Amöneburg waren Rosenthals Assistentin Monika Sundermann (Iris Höck), die Jurorin Brigitte Xander (Dagmar Graff) und die ehemalige Skirennläuferin Rosi Mittermaier (Antje Cloos). Als Moderatorin fungierte Sabine Noethen (Doris Schlosser).

Den Anfang im Show-Programm machte die kleine Garde der Kolpingfamilie. Sie sorgte für einen schwungvollen und fröhlichen Start. Nach einer Schunkel-Runde folgte die erste „Dalli-Dalli“-Quiz-Runde, ehe es hieß: Bühne frei für die „Hot Chilis“ aus Erfurtshausen.

Danach traten die „Tenöre“ Lothar Döring, Barbara Graf und Lisa Weber auf. Sie zeigten, wozu Skier nützlich sind, wenn der Winter ausbleibt: Beispielsweise, um sie auf der Bühne zu befestigen und dort hineinzuschlüpfen. Das taten sie, um das Gleichgewicht zu halten: Wenn sie sich im Takt des Liedes „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ im scharfen Winkel nach vorn oder nach hinten lehnten.

Das Publikum lachte, johlte, applaudierte. Und es verlangte nach Zugaben. Immer wieder. Viel Beifall gab’s auch für den mundartlich gefärbten Redebeitrag vom „Moppelchen“ (Elvira Nau), für die Auftritte der „Schlauberger“ und der Mädchen von der Milchstraße sowie für das „Neujahrsexperiment“. Was es mit diesem Experiment wohl auf sich hatte, das war die spannende Frage. Die Antwort lieferte die Rauschenbergerin Simone Klingelhöfer, und zwar mit einem munteren Tanz.

Zum Abschluss traten die „Berger Lupcher“ auf, Mitglieder der Amöneburger Burschenschaft. Als Landwirte und Kühe traten sie vors Publikum, lösten noch einmal heftige Lachsalven aus und begeisterten anschließend auch gymnastisch.

Der Jubel und der Spaß waren groß. Und das natürlich auch, als die Gäste der Weiberfastnacht mit einer gemeinsamen Polonaise durch den Saal das Ende des Programms feierten.

von Björn-Uwe Klein

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