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Amöneburger zeigen, was möglich ist

Gesundheitstag auf dem Berg Amöneburger zeigen, was möglich ist

Der Prävention, der Rehabilitation und vor allem der Information will der Gesundheitstag dienen, den die Stadt Amöneburg am Sonntag, 11. August, gemeinsam mit dem Sport- und Gesundheitszentrum ausrichtet.

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Trommeln für den Gesundheitstag (von links) Bürgermeister Michael Richter Plettenberg, Martin Struck (Sport- und Gesundheitszentrum), Reiner Posingies (Barmer), Birgit Gruß (Stadtverwaltung), Hildegard Kräling (Seniorenbeirat und Bürgerhilfe Amöneburg) sowie Andreas Ganß von der AOK. Foto: Matthias Mayer

Amöneburg. Schauplatz dieser Premiere ist zwischen 11 und 16 Uhr das Amöneburger Sport- und Gesundheitszentrum Auf‘m Herz 1, dass in der Tennishalle neben dem Amöneburger Sportplatz untergebracht ist. Hausherr Martin Struck stellt nicht nur alle Sportstätten, Fitness- und Reha-Einrichtungen seines Hauses zur Verfügung, sondern gestaltet mit seinem Team auch einen gewichtigen Teil des Programms, das alle Altersgruppen ansprechen möchte. Das Programm ruht im Wesentlichen auf drei Säulen:

Vorträge

Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen gibt es ab 11 Uhr durchgehend aus erster Hand im Squash-Center. Die jeweils halbstündigen Vorträge, von denen einige parallel stattfinden, geben Anregungen zu Fitness und Bewegung im Alter, geben Tipps zum Stressabbau und zu Umgang mit Migräne, informieren über die Möglichkeiten der Physiotherapie und Homöopathie, klären auf, was sich gegen Erschöpfungszustände und Schulterprobleme tun lässt und zeigen auf, welche Einrichtungen der Landkreis zum Thema „Gesund altern“ vorhält.

Aktion

Die Besucher des Gesundheitstags sollen nicht nur schauen ud zuhören, sondern sich auch selbst bewegen, Fitness- und Reha-Angebote ausprobieren. Dazu gibt es halbstündige Kurse, die unterschiedliche Altersgruppen ansprechen. Die Gäste können sich beim Trommeln oder Zumba austoben oder erste Einblicke in Wirbelsäulentraining, Seniorentraining und Fußübungen gewinnen.

Für Kinder und Jugendliche gibt es zudem durchgehend einen Spieleparcours auf dem Badmintonfeld. Wer möchte, kann an diesem Tag die freien Spielfelder und die Geräte des Fitness-Studios kostenlos nutzen.

Information

Auf den Tennisplätzen gibt es mehrere Infostände. Dort werden sich auch die Krankenkassen AOK und Barmer als Mitveranstalter des Gesundheitstages präsentieren. Die Barmer bietet den Besuchern einen einminütigen Schnelltest an, der Aufschluss über die Stressbelastung und die Fähigkeit zum Stressabbau der Testperson gibt. Das Ergebnis werde werde im Ampel-System angezeigt, wobei alle Probanden eine Handlungsempfehlung mit auf dem Weg bekämen, erklärte Reiner Posingies von der Barmer während eines Pressegesprächs zum Gesundheitstag. Außerdem werde die Barmer ausführlich über das im Sommer besonders wichtige richtige Trinkverhalten informieren.

Auch die AOK bringt besondere Technik mit nach Amöneburg. Wie Andreas Ganß berichtete, lässt sich mithilfe eines Physiomaten das biologische Alter von interessierten Besuchern feststellen. Das biologische Alter kann vom Lebensalter deutlich abweichen. So kann kein 40-Jähriger das biologische Alter eines 55-Jährigen haben. Ein 60-Jähriger wiederum kann das Leistungsvermögen eines 45-Jährigen aufweisen. Zudem hält die AOK Infomaterial über die Bezuschussung von Fitness-Kursen bereit und stellt ihr Bonussystem für bewegungsfreudige Mitglieder vor.

Neben einigen Fachfirmen sind auch die Initiativen und Einrichtungen vertreten, die Amöneburg in der jüngeren Vergangenheit in der Daseinfürsorge für ältere Menschen so weit nach vorn gebracht haben. Diese sind der Seniorenbeirat, die Bürgerhilfe, die Tagespflege für Demenzkranke AURA und der Verein Leben und Alt werden in Mardorf und Umgebung. „Wir stellen unsere Arbeit und Ziele vor und nutzen das Forum, um Bürger für die Mitarbeit zu gewinnen, sagte Hildergard Kräling für den Seniorenbeirat und die Amöneburger Bürgerhilfe. Letztere werde einen Wunschbaum aufstellen. An diesen können Besucher Wünsche zur künftigen Arbeit der Bürgerhilfe heften.

Zielsetzung

Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg machte deutlich, dass die großen Fortschritte in Sachen Seniorenarbeit in Amöneburg letztlich den Anstoß für den Gesundheitstag gegeben haben. Es gehe darum, zu informieren, welch vielfältige Möglichkeiten für die Gesunderhaltung es in Amöneburg und Umgebung gebe, aufzuzeigen, wie beispielsweise Menschen mit Bewegungseinschränkungen mithilfe der Rehabilitation auch im Alter weg vom Rollator kommen können, sagte der Bürgermeister. Deshalb habe der Gesundheitstag nicht nur die Amöneburger, sondern auch die Menschen aus der Umgebung als Zielgruppe.

Fahrdienst

Damit Mobilitätseinschränkungen niemand in der Bergstadt Amöneburg vom Besuch des Gesundheitstages abhalten, bietet die Stadt einen Fahrdienst an. Dieser steht nach telefonischer Anmeldung zur Verfügung. Telefon: 06422/ 929533.

von Mattthias Mayer

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