Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Amöneburger feiern ihren Schutzpatron

Martinsfest Amöneburger feiern ihren Schutzpatron

"Das Fest des Heiligen St. Martin in Sonne-Mond-und-Sterne-Feier umzubenennen, wird in Amöneburg nicht geschehen", versprach Michael Richter-Plettenberg während des Martinsmarktes.

Voriger Artikel
Hund verputzt Tomatensuppe
Nächster Artikel
„Die Polizei schießt sowieso nicht“

Die Kinder hatten für den Martinsumzug bunte Laternen gebastelt und sangen Martinslieder.Foto: Karin Waldhüter

Amöneburg. Damit ging der Bürgermeister in seiner Ansprache auf das aktuell in Politik und einigen Kindertagesstätten diskutierte Thema ein, das Fest des Heiligen St. Martin aus Rücksicht auf andere Kulturen in Sonne-Mond-und-Sterne-Feier umzubenennen. Die Botschaft „mit den Armen zu teilen“ sei für alle Religionen wichtig, hob das Stadtoberhaupt hervor. „Die Aufgabe der Erwachsenen ist es, die christliche Legende an unsere Kinder weiterzugeben“, betonte Richter-Plettenberg.

Mit einer Martinsandacht in der Stiftskirche, einem anschließenden Laternenumzug durch die Altstadt und dem Martinsmarkt auf dem Marktplatz feierten am Sonntagabend Hunderte kleine und große Besucher den Namenstag des Schutzpatrons der Stadt. Musikalisch und szenisch stellten die jungen Sänger der Kinderchorgemeinschaft Amöneburg-Rüdigheim, unter der Leitung von Christine Ehrlich und der Begleitung von Dr. Paul Lang an der Orgel das Leben und Wirken des heiligen Sankt Martin dar.

Die Musikkapelle der Kolpingfamilie und Linus Weber, hoch zu Ross und als St. Martin verkleidet, erwarteten die Kirchenbesucher, um den Umzug zu begleiten. Großen Spaß hatten daran besonders die Kinder, die mit selbstgebastelten bunten Laternen die optischen Glanzlichter setzten.

In der Nähe des Marktplatzes lag derweil bereits ein Hauch von Glühwein und frisch gegrillter Bratwurst in der Luft. Mit blinkenden Lichtern wartete zur Freude der Kinder direkt vor dem Rathaus ein kleines Kinderkarussell - auf dem Kinder Dank der Unterstützung von Vereinen und privaten Sponsoren kostenlos mitfahren konnten.

Ausrichter des in der Region überaus beliebten Martinsmarktes waren auch in diesem Jahr wieder die Stadt und der Heimat- und Verkehrsverein Amöneburg. Traditionell verteilten die Mitglieder des Ortsbeirats rund 200 Zuckerbrezeln an die jungen Besucher.

Mit Laugenbrezeln mit Amöneburger Käsecreme, heißem Kirschlikör, Glühwein, Apfelwein und Kakao mit und ohne „Schuss“ sowie Frisch-Gegrilltem warteten die Mitglieder des Gemischten Chors Tafelrunde, des TSV Amöneburg, der Freiwilligen Feuerwehr und ein örtlicher Metzgermeister auf.

Richter-Plettenberg sprach allen Beteiligten großes Lob aus: Pfarrer Marcus Vogler und der Kinderchorgemeinschaft Amöneburg-Rüdigheim für die Gestaltung der Andacht, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins Günter Graff, Marktmeister Peter Broglé, dem Philipshof für Ross und Reiter, den Vereinen, dem Ortsbeirat und allen Sponsoren. Nach dem Laternenumzug sorgte die Musikkapelle auf dem Marktplatz für musikalische Unterhaltung.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr