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Wanderer loben die tolle Aussicht

Wandertage in Rüdigheim Wanderer loben die tolle Aussicht

Im vergangenen Jahr war die Teilnehmerzahl bei den Wandertagen in Rüdigheim so gering wie nie zuvor. Diesmal gab es allerdings positive Nachrichten: Der Zuspruch ging ein ganzes Stück nach oben.

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Magdalene und Edmund Herz waren auf der sechs Kilometer langen Strecke unterwegs.

Quelle: Yanik Schick

Rüdigheim. 517 Teilnehmer - und damit 47 mehr als im vergangenen Jahr - gingen an den beiden Wandertagen in Rüdigheim auf die Strecke. Eine gute Nachricht für die Tauzieh- und Wanderfreunde sowie deren Vorsitzenden Ewald Hill. Er hatte während der Wander­tage im OP-Gespräch noch von dem seit Jahren sinkenden Anklang berichtet. 901 Teilnehmer, das wusste er aus dem Stand, sei „vor acht bis zehn Jahren“ der bisherige Teilnehmerrekord in der 24-jährigen Geschichte der EVG-Wanderung gewesen. Aber: Seither geht es zahlenmäßig bergab. „Der Altersdurchschnitt bei den Wanderern steigt immer weiter“, erklärte Hill, „die älteren kommen irgendwann nicht mehr und junge Leute sind eben nicht so wanderbegeistert.“

Siegerehrung

Europäische Volkssportgemeinschaft: 1. VSG Echzell (38 Teilnehmer), 2. VSF Gießen (34), 3. TTV Schröck (27). Internationaler Volkssportverband: 1. Wanderfreunde Neustadt (33), 2. Wanderfreunde Amöneburg (25), 3. Wanderfreunde Hatzbachtal (13). Ortsvereine: 1. Frauengemeinschaft/Landfrauen (32), 2. Sportverein (24), 3. Feuerwehr (17).

Das führte im vergangenen Jahr zum bisherigen Tief in der Vereinsgeschichte: Nur 470 Teilnehmer waren zu den Wandertagen gekommen. Angesichts dieser Entwicklung waren vonseiten des Vereinsvorsitzenden bereits nachdenkliche Töne mit Blick auf die Zukunft zu hören. „Bis jetzt haben wir keine Probleme, die Wanderung auszurichten. Aber wenn das mit der Teilnehmerzahl so weitergeht und die Helfer deshalb irgendwann die Lust verlieren, werden wir uns Gedanken machen müssen“, sagte er ehrlich. Die Bilanz in diesem Jahr dürfte den Tauzieh- und Wanderfreunden jedoch etwas Mut machen für die kommenden Jahre. Neben Wanderern aus der direkten Umgebung kamen auch Teilnehmer aus Bad Soden-Salmünster, dem Lahn-Dill-Kreis, Limburg und der Wetterau.

Zu den insgesamt 517 Wanderern gehörte das Rüdigheimer Ehepaar Magdalene und Edmund Herz. Die beiden hatten sich für die kurze Strecke von sechs Kilometern entschieden. Sie seien wie jedes Jahr bei der Wanderung dabei, erzählten sie. „Die Natur ist schön, wenn man hier an der Ohm entlangläuft“, sagte Edmund Herz und seine Frau fügte hinzu: „Gerade wenn man mal auf eine Erhöhung kommt, hat man eine tolle Sicht auf Amöneburg.“

Die kurze Strecke führte entlang der Ohm Richtung Amöneburg und vorbei an der Brücker Mühle zur ersten Kontrollstelle „Ziegelhütte“. Von dort ging es über die Grotte zurück zum Start- und Zielpunkt, dem Schützenhaus in Rüdigheim. Die lange Strecke von 13 Kilometern führte derweil von der Ziegelhütte aus Richtung Niederklein bis zum „Schloss Plaußdorf“. Von dort liefen die Wanderer um den Brückerwald herum zur zweiten Kontrollstelle „Todenmühle“ und schließlich wieder zum Schützenhaus.

von Yanik Schick

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