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SV Erfurtshausen bekommt Geld

Investitionen in Vereinsheim und Zaun SV Erfurtshausen bekommt Geld

Gute Nachricht für den Sportverein Erfurtshausen: Die Stadtverordneten segneten die finanzielle Unterstützung der geplanten Projekte für das Vereinsheim ab.

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Eine Sitzung voller Änderungsanträge

Bald können sich Erfurtshausens Swen Schick (links) und Lohras Manuel Findt im sanierten Vereinsheim aufwärmen.

Quelle: Nadine Weigel

Erfurtshausen. Rund 26000 Euro will der SV Erfurtshausen (SVE) in die Erneuerung der Heizungsanlage und der Fassade des Vereinsheims sowie den Bau eines Zauns zum Schutz vor Wildschäden investieren. Die Stadtverordneten genehmigten der Stadt einstimmig, dieses Vorhaben gemäß der Vereinsförderrichtlinie zu unterstützen. Die Kommune trägt entsprechend zehn Prozent der Kosten - also rund 2600 Euro.

Der Verein - auf dessen Platz die Seniorenmannschaft, die Spielgemeinschaft Alte Herren Erfurtshausen/Mardorf und die JSG Amöneburg spielen - sicherte in seinem Anschreiben an die Stadt bereits „höchstmögliche Eigenleistung“ zu und plant, weitere Fördergelder zu beantragen. Die Pläne alleine umzusetzen sei finanziell nicht möglich.

Der SVE bezeichnet die Erneuerung der Heizungsanlage als nachhaltige Investition, da zum einen weniger CO2 entstehe und zum anderen Energie gespart werde. Noch dazu sei der Austausch notwendig, da das Heizen des Vereinsheims und die Versorgung mit Warmwasser gesichert werden müsse. Sinnvoll ist unter diesen Gesichtspunkten natürlich, dass auch die Fassade erneuert wird, um die Energieeffizienz zu verbessern.

Zaun soll Platz vor Wildschäden schützen

Außerdem ist laut Vorstandsteam der Bau eines Zaunes notwendig, um den Platz vor Wildschäden zu schützen. In diesem Zusammenhang erinnern die Erfurtshäuser an den Dezember 2016, als Wildschweine auf dem Feld ihr Unwesen trieben und erhebliche Schäden anrichteten, die hohe Folgekosten mit sich brachten.

Bevor die Stadtverordneten dem Verein einstimmig die finanzielle Unterstützung zusagten, hatten sie bereits eine überplanmäßige Ausgabe für die Dorferneuerung genehmigt, die ebenfalls nach Erfurtshausen fließt. Dabei waren sie sich aber nicht ganz so einig: Ewald Schick (FWG) enthielt sich der Stimme, Herbert Lang stimmte dagegen - ohne dies während der Sitzung zu begründen.

Im Haushalt sind bereits 33000 Euro für die Umgestaltung des alten Friedhofs eingeplant. Als das Bauamt das Projekt ausschrieb, belief sich das günstigste eingereichte Angebot allerdings auf fast 42000 Euro. Und auch die Erfurtshäuser sorgten noch dafür, dass die Kosten stiegen: Sie planen noch mit einem neuen Zaun und dem Bau eines Landschaftsfensters für schlappe 6000 Euro, sodass letztendlich rund 15000 Euro beim Haushaltsansatz fehlten.

Die SPD hatte noch eine Anfrage eingereicht, um sich über den Stand der Planungen in Sachen Tankstelle Amöneburg informieren zu lassen. Der Magistrat teilte mit, dass der Investor „trotz der teilweise erheblichen Kritik durch die Bürgerinitiative“ grundsätzlich an seinem Projekt festhalte und von der Automobilausstellung in Frankfurt und den parallel stattfindenden Fachveranstaltungen „wichtige Zukunftsimpulse und Richtungsentscheidungen für seine Branche“ erwarte. Erst danach sehe er sich im Stande, den Bebauungsplanentwurf einschließlich der Landschaftsbildanalyse fertigzustellen und der Amöneburger Stadtverwaltung zur weiteren Bearbeitung vorzulegen.

von Florian Lerchbacher

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