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Chor will mit Gesang eine Brücke schlagen

Sommerkonzert Chor will mit Gesang eine Brücke schlagen

Musik verbindet und tut der Seele gut: Die verbindende Kraft der Musik hatten die Chöre des Gemischten Chors „Tafelrunde“ zum Motto des Sommerkonzertes gemacht.

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Der Projektchor „CantAmana“ sang im passenden Outfit ein Blues-Brother-Medley.

Quelle: Karin Waldhüter

Amöneburg. Applaus der rund 100 Konzertbesucher begleitete die Sängerinnen und Sänger hinauf auf die Bühne. Stille kehrt ein und das Konzert beginnt beeindruckend mit einem Stück aus dem Musical „Sister Act“ und dem Lied „Jeder neue Tag“, vorgetragen von allen drei Chören des Gemischten Chors „Tafelrunde“.

Entgegen dem langläufigen Trend, keine neuen Sängerinnen und Sänger finden zu können, präsentierten sich die Chöre der Tafelrunde mit dem Stammchor, dem Projektchor „CantAmana“ und dem Jugendchor „Voices of Castle“ mit insgesamt über 60 Mitgliedern als dynamisch und jung.

Dass solcherlei Attribute dem Publikum auffielen, machte sich im begeisterten Applaus bemerkbar. Sei es beim humorvoll vorgetragenen „Ich wollt ich wär ein Huhn“, oder dem Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“, vorgetragen von den Sängerinnen und Sängern des Gemischten Chors der Tafelrunde unter der Leitung von Jürgen Pöschl, der am Klavier Platz genommen hatte.

Im Hippie-Look durch die Flower-Power-Zeit

Viel Applaus für den Stammchor der Tafelrunde gab es auch beim zweiten Auftritt: Mit „Ein Lied kann eine Brücke sein“, das Joy Fleming einst beim Eurovision Songcontest den 17. Platz bescherte, oder dem politischen Lied „Die Gedanken sind frei“ aus der Zeit der französischen Revolution begeisterte der Chor sein Publikum.

Überraschungen nicht nur musikalischer Art hielt der Projektchor „CantAmana“, der im Herbst schon in sein achtes Jahr geht, bereit. Im Hippie-Look ließen die 22 Sängerinnen und Sänger die Flower-Power-Zeit aufleben. Als jüngste Gruppe präsentierten sich die 14 Mitglieder des Jugendchors „Voices of Castle“. Erst seit wenigen Wochen hat Marie-Christine Brüning die Leitung des Chors übernommen. Die Stiftsschülerin steht ein Jahr vor dem Abitur und hat bereits den C-Lehrgang für Organisten an der Kirchenmusikschule in Schlüchtern hinter sich.

Zufrieden gingen nach dem Beitrag „Chöre“ von Mark Forster, „Tear in my Heart“ von Twenty one Pilots und dem melodiösen „Valerie“ von Amy Winehouse die Daumen der jungen Chorleiterin, die ihre Sänger am Klavier begleitete, nach oben. Zu Beginn hatte der Vereinsvorsitzende Horst Braun die Gäste in der Aula der Stiftsschule willkommen geheißen. „Wir wollen heute unter Beweis stellen, dass Singen Spaß machen kann“, so Braun.

Hommage an die Blues Brother

Mit dem Motto des Abends „Ein Lied kann eine Brücke sein“, wolle man zeigen, das Singen auch gut für die Seele ist. Die Konzertbesucher mussten keinen Eintritt bezahlen. „Weil wir das Konzert als effektivste Werbung für unseren Verein betrachten“, erläuterte Braun. Die Moderation des Abends hatte wieder Dr. Paul Lang übernommen, der mit vielen wissenswerten Informationen die einzelnen Beiträge ankündigte.

Nach der Pause gab es vom „Cant­Amana“-Chor, der ebenfalls von Jürgen Pöschl geleitet wird, ein weiteres Mal was für Augen und Ohren zu erleben. Mit schwarzen Sonnenbrillen, schwarzen Hüten und weißen Hemden begeisterten die Sängerinnen und Sänger mit einer Hommage an die Blues Brothers und einem Soulhit-Medley der Blues Brothers.

Mit ganz viel Gospel-Feeling sorgte der „CantAmana“-Chor mit „Lift your Hand“ und dem „Father“ mit Stücken aus der Feder von Tore W. Aas für einen weiteren stimmungsvollen Höhepunkt. Mit einem Beatles-Medley und Stücken, wie „Yesterday“, „All you need is love“ oder „Imagine“ und einem gemeinsam gesungenen Kanon ging der Abend offiziell zu Ende.

„Beide Dirigenten haben eine hervorragende Arbeit gemacht, ihr habt einen tollen Job hingelegt“, lobte Horst Braun. Ohne Zugabe ließ das Publikum die Chöre aber nicht von der Bühne gehen. Mit dem Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ im Ohr machte sich das Publikum auf den Heimweg.

von Karin Waldhüter

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