Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Regen

Navigation:
Amöneburg grüßt mit Musik

Adventskalender Amöneburg grüßt mit Musik

Hinter Türchen Nummer sechs des Hessenschau-Adventskalenders, das heute geöffnet wird, versteckt sich Sandra Jatsch aus Rüdigheim mit ihrem seltenen Musikinstrument „Hang“.

Voriger Artikel
Ein Kilometer Hecke ersetzt 2900 Liter Heizöl
Nächster Artikel
Hunderte scharen sich vor dem Nikolaus

Moderator Jens Kölker (von links), Kameramann Marcus Bär und Tontechniker Wolfgang Horch schenken Sandra Jatsch ihre volle Aufmerksamkeit.Foto: Karin Waldhüter

Amöneburg. Es ist neblig und kalt auf dem Marktplatz, und das hr-Fernsehteam lässt auf sich warten. Schließlich biegt das blaue Fahrzeug des Hessischen Fernsehens doch noch um die Ecke. Aus dem Auto mit dem Frankfurter Kennzeichen klettern Moderator Jens Kölker, Kameramann Marcus Bär und Tontechniker Wolfgang Horch. Gleichzeitig mit dem Fernsehteam ist auch Sandra Jatsch aus Rüdigheim auf dem Marktplatz angekommen. Sie hatte sich mit ihrem seltenen Musikinstrument „Hang“ für den Hessenschau-Adventskalender beworben.

Allabendlich wird im Rahmen der Hessenschau ein Türchen des Adventskalenders geöffnet. Aus verschiedenen hessischen Orten grüßen die Teilnehmer mit weihnachtlichen Beiträgen die Fernsehzuschauer.

Während Jatsch ihr Instrument aufbaut, will Kölker erst einmal mehr über das seltene Musikinstrument erfahren: Das Hang wurde entwickelt aus der Steel Drum, ist nach außen gewölbt und geschlossen. Hergestellt aus einer speziellen Legierung wurde das Instrument im Jahr 2000 in der Schweiz entwickelt. Hang ist Schweizer Dialekt und bedeutet Hand, denn die acht kreisförmig angeordneten Klangfelder werden ausschließlich mit der Hand zum Klingen gebracht.

Inzwischen gebe es auch viele Nachbauten, berichtet Jatsch. Zum Spielen brauche es nicht unbedingt Notenkenntnisse, erklärt sie. „Jeder entwickelt seine eigene Sprache auf dem Instrument“, erzählt sie lächelnd, während sie eins ihrer Stücke präsentiert. Und während die ersten Töne durch die Luft schweben, zeigt sich, dass der dicke Nebel und die vielen Lichter auf dem Tannenbaum die perfekte Kulisse für die mystischen Klänge sind, die Jatsch dem Instrument entlockt.

Oft ist die Rüdigheimerin auf Weihnachtsmärkten unterwegs und berührt dort mit ihrer Musik die Zuhörer. „Viele bleiben stehen und nehmen sich Zeit zuzuhören, man merkt, wie die Leute zur Ruhe kommen und herunterfahren“, erzählt sie. Zum Abschluss präsentiert sie das bekannte Weihnachtslied „Jingle Bells“ - und wird damit sicherlich auch die Fernsehzuschauer berühren.

Ausgestrahlt wird der am Freitag aufgezeichnete Beitrag am Samstag, 6. Dezember um 19.30 Uhr während der Hessenschau.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis
Von Redakteur Florian Lerchbacher

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr