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Am meisten erheitern die Springer

Hallenbad-Schließung Am meisten erheitern die Springer

Einen Nachmittag lang nahmen die Stadtwerke und mit ihnen interessierte Bürger Abschied vom Hallenbad. Seit Sonntag ist das Bad voraussichtlich für 16 Monate wegen Sanierung geschlossen.

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Um mehr oder weniger gekonnte Sprünge vom Sprungturm des Bades ging es beim „Splash Divin g Contest“. Foto: Karl Weitzel

Stadtallendorf. Inoffiziell trug der Informationstag der Stadtwerke schon den Namen „Abrissparty“. Dabei diente die Veranstaltung am Samstag eher dazu, die Bevölkerung noch einmal intensiv darüber zu informieren, was nun aus dem 1975 errichteten Hallenbad werden soll. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, sich von Vertretern der verschiedenen Planungsbüros bei Vorträgen mehr über Technik, Neuerungen und künftiges Aussehen des Bades zu erfahren.

Anschaulich waren dabei besonders die dreidimensional wirkenden Bilder über die künftige Badoptik, die Gegenüberstellungen von Ist-Zustand und künftiger Optik wie auch die Rückblicke auf den Bau des Hallenbades. Die Veranstaltung im Bad litt am Samstag allerdings phasenweise ein wenig unter mangelndem Interesse der Bürger. „Offenbar tut das gute Wetter seine Wirkung. Wir können eine solche Veranstaltung nur anbieten“, sagte Bürgermeister Christian Somogyi am Samstag im Gespräch mit dieser Zeitung. Er war mit dem Ablauf des Informationstages am Ende dennoch zufrieden.

Es gab allerdings auch einiges zu sehen: So gaben Trainingsgruppen des TSV Eintracht Stadtallendorf einen Einblick in ihre Arbeit. Jonathan Berneburg zum Beispiel, eine große Hoffnung der Eintracht bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Festgehalten am Widerstandsseil arbeitete er im Wasser an der Ausdauer. Vorher hatten Somogyi und Stadtwerke-Betriebsleiter Giselher Pontow ausprobiert, wie es sich im Trockenen anfühlt, „am Seil“ zu laufen. Beide überzeugten.

Ein Renner im Rahmenprogramm war der „Splash Diving Contest“, honoriert wurden die schönsten Sprünge vom Drei-Meter-Brett. Bei diesem Programmpunkt war auch das Publikumsinteresse besonders groß. Später gingen dann auch noch Rettungstaucher des DLRG-Ortsvereins ins Wasser. Außerdem hatten Besucher der Veranstaltung die Möglichkeit, Namensvorschläge für Stadtallendorfs künftiges Hallenbad abzugeben.

Bis Bürger wieder in Stadtallendorfs Hallenbad zum Schwimmen kommen werden, dauert es nun voraussichtlich bis Januar 2016 - immer vorausgesetzt, es gibt bei der Sanierung keine bösen Überraschungen oder anderweitige Verzögerungen. In den nächsten Wochen wird das Bad ausgeräumt und fachgerecht stillgelegt. Ab dem 7. Juli, so die Planung, wird es dann einiges zu sehen geben. Bis September wird dann ausgebaut und vor allem abgerissen. Die Baustellen Gemeinschaftszentrum und Hallenbad sollen sich dabei nicht gegenseitig beeinträchtigen.

von Michael Rinde

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