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Am gesperrten Ortseingang herrscht Hochbetrieb

Bauen Am gesperrten Ortseingang herrscht Hochbetrieb

Schicht Nummer eins haben die Bauarbeiter auf die Straße "Amöneburger Tor" bereits aufgetragen, am Dienstag folgt Nummer zwei: Der Binder kommt auf die Asphalttragschicht.

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Auf der Straße "Amöneburger Tor" trugen die Bauarbeiter die erste Asphalttragschicht auf.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. Es ist mächtig was los am Ortseingang von Kirchhain: Ein Lastwagen nach dem anderen befährt die Untergasse in Richtung Amöneburger Tor. Geladen haben die Fahrzeuge ein Asphaltteergemisch, mit dem sie die Teermaschine speisen. Die Arbeit erfolgt im Akkord: Ist die Ladefläche eines Lastwagens leer, steht schon der nächste hoch beladene Wagen bereit. Das Material holen die Fahrer aus Nieder-Ofleiden. Es handelt sich um heiße Ware, denn es hat eine Temperatur von 180 Grad, wenn es dort aus der Maschine kommt - und ist noch heiß, wenn es in Kirchhain verarbeitet wird.

Das Teeren an der Querungshilfe am Ortseingang erweist sich als eher aufwändig: Da die Straße dort schmal ist und dann nicht einmal geradeaus führt, müssen die Arbeiter die Breite an der Maschine laufend verändern und an den Rändern mit der Schippe nacharbeiten.

Unter der Asphalttragschicht haben sie bereits einen Untergrund geschaffen, der aus einer 39 Zentimeter dicken Schottertragschicht besteht. Die Asphalttragschicht misst 14 Zentimeter. Die nächste Schicht, die Binder- oder Befestigungsschicht, ist aus feinerem Material und wird eine Stärke von acht Zentimetern haben.

Am Schluss wird die Deckschicht mit einem noch feineren Korn aufgebracht. Laut Planungen sollte dies im nächsten Jahr zusammen mit der Deckschicht der Untergasse erledigt werden - diesen Schritt ziehen die Arbeiter jedoch vor, da der Winterdienst ansonsten die dann vier Zentimeter hervorstehenden Teile wie Gullys oder Bordsteine beschädigen könnte. „Die Schicht werden wir Anfang November aufbringen - wenn wir es zeitlich schaffen“, sagt Polier Sascha Tettenborn. Dann soll auch der Kreisel, den Hessen Mobil baut, fertig sein - und die Straße kann freigegeben werden.

Eine Trennfuge bei der Deckschicht zwischen Untergasse und Amöneburger Tor sei hinnehmbar, fügt Tettenborn hinzu und betont: Andernorts gebe es alle 100 Meter eine Fuge.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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