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Am Ende fliegt das Putzzeug

Karneval Am Ende fliegt das Putzzeug

Rund 100 Frauen feierten im Rüdigheimer Schützenhaus Weiberfasching - lediglich ein Mann war während der bunten Party als solcher auch zu erkennen.

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Rüdigheim. Zum zehnten Mal veranstalteten die Landfrauen in Rüdigheim einen Weiberfasching. Schlipse gab es für die 100 Frauen nicht abzuschneiden. Nur eine Handvoll Männer traute sich ins Schützenhaus zu den feiernden Frauen aller Altersgruppen. Und nur ein Mann war auch als solcher zu erkennen: Der DJ des Abends, Ohmtalboy Marco Weitzel. Die Bedienungen, allesamt Männer, hatten sich als Frauen verkleidet. Zu sehen gab es nur rasierte Beine, lange, blonde und schwarze Haare und schicke Röcke oder Kleider. Auch Lippenstift, Wimperntusche und Lidschatten trugen zum Schein der angeblichen Weiblichkeit bei.

„Cindy aus Marzahn“ und „Atze Schröder“ läuteten das Programm ein. Dann tanzten die „Wilden Hühner“ aus Rüdigheim – die sechs jungen Mädels ließen es mal gemächlich, mal rockig zugehen.

Zum 36. Mal traten die „Kuckuckskehlchen“ auf und griffen auf ihre Spezialität zurück: Für ihre „Büttenrede“ hatten sie Lieder umgedichtet und nahmen so die Lokalpolitik, die Rüdigheimer Dorfgemeinschaft, fremde Urlaubsziele und andere Themen aufs Korn.

Aus Kirchhain war die Tanzgarde zu Besuch und ließ dem Gardetanz noch den Showtanz als Bauchtänzerinnen folgen.

Die „Hausfrauen“ zeigten einen besonderen Striptease: Sie entkleideten sich hinter einem Vorhang warfen zuerst ihre Klamotten, am Ende ihr Putzzeug ins Publikum.

Ulricke Mengel, Conni Riehl und Brigitte Fischer heizten dem Publikum mit altbewährten Sprüchen ein. Die Mitglieder der Gymnastikabteilung Rüdigheim bewiesen ihre Tanzkünste und Gelenkigkeit.

von Jonas Hielscher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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