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Am Dienstag kommt der Riesenbohrer

Rauschenberg Am Dienstag kommt der Riesenbohrer

Auf den Rauschenberger Baustellen tut sich was. Zwei Großprojekte stehen vor dem Abschluss, für zwei Großbaustellen kündigt sich der Baustart an.

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Kunststoffhülsen markieren die künftigen Bohrlöcher Im Sand. Der Betonstreifen wird wieder verschwinden.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Die Vorarbeiten für die Hangsicherung der Anliegerstraße Im Sand sind inzwischen abgeschlossen. Die Bauleute haben auf der Talseite der Straße einen rund einen Meter breiten Betonstreifen gegossen, in dessen Mitte sich dicht an dicht kreisrunde Löcher befinden. Diese Löcher dienen als Bohrschablone für den 15 Meter hohen Bohrbagger der Firma Thyssen, der durch diese Öffnungen hindurch bis zu acht Meter tiefe Löcher in das zum Teil felsige Erdreich treiben wird. Diese Bohrlöcher werden wechselweise mit Beton und mit Stahl verfüllt. So soll der Hang stabilisiert werden.

Derzeit ruht die Baustelle, aber „am Dienstag kommt der große Bagger“, wie Bürgermeister Michael Emmerich gegenüber dieser Zeitung berichtete. Emmerich erwartet, dass die Spezialmaschine etwa zehn Tage im Einsatz sein wird, so dass das Bauvorhaben bis Ende April abgeschlossen sein kann.

Der Kettenbagger, der gerade so auf die Straße passt, wird von unten beginnen und sich gewissermaßen selbst die Stabilität seines Fahrwegs zu erarbeiten haben.

Am 30. Mai soll alles fertig sein

Am Gemeinschaftshaus Kratz’sche Scheune sind die Pflasterarbeiten der ehrenamtlichen Eigenleister weiter vorangekommen. „Leider sind uns die Pflastersteine ausgegangen, wir mussten nachbestellen“, konstatierte der Bürgermeister. Er hoffe, dass diese Arbeiten in wenigen Wochen beendet werden können, auch wenn das Niveau der zur pflasternden Zufahrt noch an das der Bahnhofstraße angeglichen werden müsse. Michael Emmerichs Ziel: Spätestens bis zum 30. Mai soll alles fertig sein. „Denn an diesem Tag feiert der TSV Rauschenberg an der Scheune sein großes Jubiläum“ nennt der Bürgermeister den Grund für die Eile.

Für die Fertigstellung des Außengeländes fehlen noch der Bewegungsparcours und die Groß-Skulptur, die die Legende vom Rauschenberger und Burgholzer Riesen darstellt. Die Geräte für den Bewegungsparcours sind nach Auskunft des Bürgermeisters noch im Bauhof eingelagert. Vor der Montage müssen noch die Fundamente gesetzt werden. Unter fachkundiger Anleitung kann an den Geräten demnächst trainiert werden. Martha Henkel, die zu ihrer aktiven Zeit die herausragende Langstrecken­läuferin des Landkreises war, hat sich bereit erklärt, regelmäßige Trainingsstunden für jedermann anzubieten.

Rauschenbergs größte Baustelle wird das Straßenbild ab dem 24. April nachhaltig verändern. Dann erfolgt um 16 Uhr neben dem Gemeinschaftshaus der erste Spatenstich für das mehr als zehn Kilometer lange Nahwärmenetz der Stadt, für das ein Großteil der Straßen aufgerissen werden muss.

Warten auf Förderbescheid für das Feuerwehrhaus

Für die Ortsdurchfahrt Ernsthausen ist laut Bürgermeister die Ausschreibung erfolgt. Der Submissionstermin ist für den 7. Mai vorgesehen. Baubeginn für das Gemeinschaftsvorhaben von Hessen Mobil, Stadt Rauschenberg und Abwasserverband soll spätestens am 15. Juni sein. Die Stadt nutzt die Baustelle, um die Wasserleitungen unter der Ortsdurchfahrt zu erneuern und die Bürgersteige zu ergänzen.

Für den Bau der Fahrzeughalle und des Umkleide- und Sanitärtrakts am Rauschenberger Feuerwehrhaus kann der Bürgermeister noch keinen Termin benennen. Der Grund: Der Förderbescheid des Landes Hessen liegt noch nicht vor.

von Matthias Mayer

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