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Alles steht im Zeichen von 2017

Feier Alles steht im Zeichen von 2017

Die Dorfgemeinschaft feierte ihr traditionelles Dorf- und Backhausfest - und hatte dabei das 700-jährige Bestehen von Burgholz und die damit verbundenen Feste des Jahres 2017 im Blick.

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Die Burgholzer freuen sich schon jetzt auf das Jahr 2017.

Quelle: Klaus Böttcher

Burgholz. „Der Erlös des Tages kommt in die Kasse für die 700-Jahr-Feier“, betonte Ortsvorsteher Björn Debus während des Backhausfestes. Beim kürzlich veranstalteten Windparkfest in der Emsdorfer Gemarkung hatten die Burgholzer sich bereits um die kulinarische Seite gekümmert - und die Einnahmen auch schon in die Festkasse für 2017 gelegt. Die Burgholzer sorgen aber nicht nur finanziell für das Festjahr vor, sondern planen auch schon eifrig. So gründete sich im vergangenen Jahr schon ein Arbeitskreis, aus dem sich zwei Arbeitsgruppen bildeten.

Eine Gruppe kümmert sich um die Geschichte und die Kultur des heute 350 Einwohner zählenden Dorfes. Unterstützung gibt es dabei von Fachleuten - und Debus verspricht schon jetzt, dass es spannende Enthüllungen geben wird. „Da gibt es Geschichten, die keiner kennt.“

Kirschenkirmes auf Tanzplatz geplant

Die zweite Arbeitsgruppe ist quasi der Festausschuss. Den groben Rahmen skizziert der Ortsvorsteher. Im Frühjahr 2017 soll ein Grenzgang stattfinden, mit dem die Festlichkeiten beginnen. Auf dem Tanzplatz wollen die Burgholzer eine Kirschenkirmes veranstalten, wie es sie früher gab. Der Tanzplatz befindet sich bei der Grillhütte, wogegen der Festplatz beim Aussichtsturm gelegen ist: „Auf dem Festplatz hatten wir in den Jahren von 1980 bis 2000 einige Male Kirschenkirmes veranstaltet“, erinnerte Debus an die traditionelle und weit über die Ortsgrenzen beliebte Kirschenkirmes. Für Anfang September ist dann ein Festwochenende geplant, bei dem es neben einem Abend für die Jugend und einem Kommers als Höhepunkt einen stehenden Festzug geben soll.

Zum jetzigen Dorf- und Backhausfest kamen den ganzen Tag über viele Besucher. Den Auftakt hatte ein Erntedankgottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus gemacht. Daran schloss sich ein Frühschoppen und das mittlerweile schon traditionelle Wildgulaschessen an.

Am Nachmittag gab es viele leckere im Backhaus gebackene Kuchen und am späteren Nachmittag den beliebten Zwiebelkuchen, zu dem Federweißer angeboten wurde. Die fleißigen Helfer im Backhaus hatten alle Hände voll zu tun, denn die Erzeugnisse - zu denen nicht nur Kuchen und Zwiebelkuchen, sondern auch Brote gehörten - fanden reißenden Absatz.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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