Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Alles im Soll beim Bürgerhaus-Umbau

Kirchhain Alles im Soll beim Bürgerhaus-Umbau

Die für den Zuschuss aus dem Investitionspakt des Landes entscheidenden Arbeiten am Kernstadt-Bürgerhaus hat die Stadt Kirchhain fristgerecht abgerechnet - und damit eine wichtige Hürde genommen.

Voriger Artikel
Fahrbahndecke bekommt wieder Halt
Nächster Artikel
Gedankenlose Virenschleudern

Das Kirchhainer Bürgerhaus ist seit Januar eine Baustelle und deshalb geschlossen. Foto: Michael Rinde

Kirchhain. Bei der Sanierung des Kirchhainer Bürgerhauses rechnet die Stadtverwaltung fest damit, dass der Wiedereröffnungstermin Februar 2014 eingehalten werden kann. Das betonte Fachbereichsleiter Volker Dornseif am Montagabend in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses. Noch einen anderen Termin haben Baufirmen und Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Sanierung eingehalten: Die verbauten Landeszuschüsse wurden fristgerecht abgerechnet. Allerdings gab es kleinerer Korrekturen bei den Fördersummen. So gab die Bank, die die Fördergelder verwaltet, 718000 statt der einst veranschlagten 729000 Euro frei. Grund sind „Masseminderungen“, wie Dornseif den Parlamentariern erläuterte. Einzelne Bauschritte, die seinerzeit noch im Zuschussantrag enthalten waren, sind nicht ausgeführt worden.

Im April hatte das Stadtparlament städtische Zusatzausgaben von 350000 Euro gebilligt (diese Zeitung berichtete). Inzwischen ist aus Verwaltungssicht klar, dass dieses zusätzliche Geld am Ende ausreichen wird, um alle Planungen auch umzusetzen. Nur ein Teilbetrag davon ist bisher ausgegeben worden. Geld fließt jetzt noch in die Gestaltung des Bühnenbereichs im Inneren und den geplanten barrierefreien Zugang. Dornseif glaubt, dass bei Ende der Arbeiten sogar noch Finanzmittel vorhanden sein werden, um die Innenausstattung damit mitfinanzieren zu können. Das hatte im Frühjahr noch anders ausgesehen.

Keine „Limburger Verhältnisse“ in Sicht

Insgesamt ist das Projekt Bürgerhaussanierung seinerzeit mit 1,45 statt der ursprünglich vorgesehenen 1,1 Millionen Euro veranschlagt worden. Angesichts der Ereignisse im Bistum Limburg stellte Ausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Geil die naheliegende Frage: „Und da läuft nun auch nix mehr aus dem Ruder, nicht, dass wir Limburger Verhältnisse kriegen?“

Dornseifs Antwort war eine naheliegende Gegenfrage: „Sehen Sie eine Bischofsmütze bei mir?“

Eine weitere Information während der Ausschuss-Sitzung: Die Stadt Kirchhain hat aus ihrer Sicht der Betriebsgenehmigung für die neue Biogasanlage in Stausebach zugestimmt. Es habe eine Reihe von Anträgen zu technischen Veränderungen an der Anlage gegeben. „Aber die Anforderungen des Bebauungsplanes werden unverändert erfüllt“, sagte Dornseif. Betreiber Eon geht nach Aussage Dornseifs davon aus, dass die Anlage gegen Ende des ersten Halbjahres 2014 ihren Betrieb aufnimmt. Von außen sind die Baufortschritte auf dem Gelände der Anlage auch deutlich sichtbar. Ein Teil der Maisernte aus diesem Jahr wird in bereits stehenden Behältern schon für den Betrieb eingelagert.

von Michael RInde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr