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Adventsmarkt ist ein Publikumsmagnet

Weihnachten Adventsmarkt ist ein Publikumsmagnet

Heiligabend steht schon wieder vor der Tür, und Tausende Menschen können es kaum noch erwarten. So ist zumindest der Eindruck, den der Großseelheimer Adventsmarkt am Samstag vermittelte.

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Typisch - und doch etwas Besonderes

Viele Tausend Besucher sorgten in den Großseelheimer Straßen für dichtes Gedränge.

Großseelheim. Den meisten der Adventsmarkt-Besucher dürfte es bei ihrer Ankunft ergangen sein wie Rolf Stoltenberg. Der Stadtallendorfer war gerade einmal wenige Minuten vor Ort, da geriet er schon über die gewaltigen Dimensionen ins Staunen. „Ich habe mich noch gar nicht richtig umsehen können. Ich habe bisher nur die vielen, vielen Leute gesehen.“ Tatsächlich war mit dem Einbruch der Dunkelheit in Großseelheims historischem Ortskern kaum noch ein Durchkommen. Im Zentrum des Marktes, dem Marburger Ring, tummelten sich die Menschen, unterhielten sich miteinander, schauten interessiert von Bude zu Bude oder wärmten sich einfach an einer Tasse Glühwein auf.

Es war insgesamt das siebte Mal, dass das Dorf seinen eigenen Adventsmarkt ausrichtete. Schon seit Jahren kommen dazu etwa 5000 Besucher an nur einem Tag ins beschauliche Großseelheim. Am Samstag schien diese Marke sogar noch einmal gesteigert worden zu sein, vermutete zumindest Ortsvorsteher Helmut Hofmann. „Wenn es dunkel wird, kann man das immer ganz gut einschätzen, und zu diesem Zeitpunkt war ja kaum noch ein Platz frei. Ich denke, wir hatten noch einmal mehr Besucher als im zurückliegenden Jahr“, spekulierte er. Die Gründe dafür lieferte er gleich mit. „Der Markt hat sich hier in der Region einfach etabliert, das merkt man. Gerade mit den vielen Höfen haben wir fast ein Alleinstellungsmerkmal.“

Sieben Privateigentümer hatten an diesem Tag die Tore zu ihren Anwesen geöffnet. Auch dort gab es reichlich Glühwein und Bratwürstchen, dazu verschiedene Stände mit potenziellen Geschenken für das anstehende Weihnachtsfest.

Die Mischung macht’s

„Für uns ist das fast schon perfekt. Die Stimmung hier ist doch super gut“, erklärte Rainer Inselsberger, der Besitzer von „Deukersch Hob“, warum er seinen Hof ohne Bedenken für die Festlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte.

Die Kombination eines modernen Adventsmarktes, der von altehrwürdiger und teils festlich geschmückter Architektur umgeben war, imponierte tausenden Besuchern. So hatten Irmgard Opper und ihre Tochter Svenja extra den Weg aus Unterrosphe auf sich genommen, um in Großseelheim mit dabei sein zu können. Seit vier oder fünf Jahren kommen die beiden her - inzwischen also so etwas wie Stammgäste. „Es ist das Flair, insbesondere mit den Fachwerkhäusern, das uns beeindruckt“, sagte Svenja Opper. „Eben nicht so viel Kitsch“, ergänzte ihre Mutter.

Ganz ähnlich sahen das Helga und Jürgen Weßnat aus Schröck. „Wir freuen uns über die wunderbare Stimmung. Der Markt ist jedes Jahr bis ins Detail liebevoll.“

Die gute Laune der Menschen musste sich an diesem Tag offensichtlich in ihrer Kaufkraft widergespiegelt haben, denn auch die Betreiber der verschiedensten Buden waren bester Dinge. Als „Die vier Schwestern“ verkauften Annette Schramm, Renate Merbach, Monika Wolf und Jutta Lohmer eigens hergestellte Pralinen, Likör und Butterplätzchen. „Man merkt schon an der Atmosphäre, dass der erste Advent vor der Tür steht. Die Leute freuen sich einfach“, stellte Renate Merbach fest.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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