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Ab Donnerstag neue Verkehrsführung

Umweg am Kirchhainer Kreisel Ab Donnerstag neue Verkehrsführung

Vom großen Straßenbau-Projekt in und vor Kirchhain gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Die gute: Der Kirchhainer Kreisel wird früher fertig. Die schlechte: Ab Donnerstag werden die Wege für viele Verkehrsteilnehmer länger.

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Die Konturen des ausgebauten Kreisverkehrsplatzes lassen sich bereits erkennen. Ab Donnerstag ist die Ausfahrt von der B 62 aus Richtung Stadtallendorf (links) gesperrt. Dagegen bleibt die Auffahrt Richtung Marburg offen. 

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Die Stadt Kirchhain erneuert derzeit die Straße am Amöneburger Tor zwischen dem Kirchhainer Kreisel und der Gänseburg. Die Arbeiten dort liegen - so Kirchhains Bauamtsleiter Volker Dornseif gestern gegenüber der OP, „voll im Zeitplan.“

Der Kreisverkehr selbst wird von Hessen Mobil zeitgleich ausgebaut. Und hier haben die Bauarbeiter den Zeitplan sogar überholt. „Wir werden den Kreisverkehr voraussichtlich noch im Oktober fertigstellen“, sagte Hessen-Mobil-Sprecherin Sonja Lecher gestern auf Anfrage der OP. Das bedeutet: Das Bauende wird zumindest um zwei Wochen vor dem ursprünglich anvisierten 15. November liegen.

Laut Sonja Lecher wird die zweite Bauphase am Donnerstag, 11. September, beginnen. Und an diesem Tag wird auch die jetzige Verkehrsführung geändert - mit erheblichen Folgen für den überörtlichen Verkehr. Entgegen den ursprüngliche Plänen wird die stark frequentierte B-62-Ausfahrt Kirchhain-Mitte für den Verkehr aus Richtung Stadtallendorf nun doch gesperrt.

Sechs Kilometer Strecke für 100 Meter Raumgewinn

Die Verkehrsteilnehmer mit den Zielen Ebsdorfergrund/ Gießen oder Marburg-Lahnberge müssen bis zur Ausfahrt Niederwald/ Kirchhain-West auf der B 62 bleiben, dort über die Niederwälder Brücke auf die Fahrtrichtung Stadtallendorf wechseln und zurück bis zur Ausfahrt Kirchhain-West fahren. Diese mündet in den Amöneburger Kreisel ein, der von den Bauarbeiten nicht betroffen ist. Streckenlänge des Umwegs: rund sechs Kilometer. Raumgewinn Richtung Ziel: knapp 100 Meter. Dafür bleibt die Auffahrt in Richtung Marburg über die Kreisel-Baustelle bis zum Bauende offen.

Warum die Kehrtwendung? Sonja Lecher erklärt die Planänderung mit Baustellen auf der Marburger Stadtautobahn. Dort tauscht Hessen Mobil derzeit hinfällige Übergaben-Konstruktionen zwischen Brücken und Fahrbahn aus. Nach OP-Informationen gerieten diese Arbeiten durch Lieferschwierigkeiten einiger Bauteile in Verzug. Die Arbeiten sollten eigentlich mit dem Ende der ersten Bauphase am Kirchhainer Kreisel abgeschlossen sein.

Für die Baustelle auf der Stadtautobahn hat Hessen Mobil eine Bedarfsumleitung eingerichtet, die bei Stau oder zähfließendem Verkehr automatisch aktiviert wird.

Wie Sonja Lecher erläuterte, leitet ein elektronisches Schild auf der Bundesstraße 3 vor der Ausfahrt Fronhausen / Ebsdorfergrund den Verkehr Richtung Marburg über die Landesstraße durch den Ebsdorfer Grund um. Damit diese Umleitung Richtung Marburg nicht bei Amöneburg im Nichts endet, muss die Auffahrt auf die Bundesstraße 62 nach Marburg offen bleiben.

von Matthias Mayer

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