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800 Bürger äußern Bedenken

Petition 800 Bürger äußern Bedenken

Laut dem Schulentwicklungsplan ist der Standort Nordschule der Stadtallendorfer Grundschule I bis 2017 gesichert, was danach passiert, ist aber ungewiss.

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Tobias Müller und Christoph Gohut übergaben die Unterschriften an Schuldezernent Dr. Karsten McGovern. Foto: Hielscher

Stadtallendorf. Da eine Schließung nach dieser Zeit nicht ausgeschlossen ist, hat die Vereinigung der Altstadtvereine Unterschriften gegen solche Überlegungen gesammelt und an den Schuldezernenten des Kreises, Dr. Karsten McGovern (B90/die Grünen) übergeben.

Keine Sanierungen oder ein fehlendes Mittagsangebot sind Gründe für Christoph Gohout an dem Willen zur Erhaltung der Nordschule zu zweifeln. Für Christoph Gohout und Tobias Müller, die im Vorstand der Vereinigung der Altstadtvereine sitzen ist ein Aus des Standortes Nordschule unvorstellbar.

Um dieser Ansicht Nachdruck zu verleihen hat die Vereinigung der zehn Stadtallendorfer Vereine angehören, in den vergangenen Wochen insbesondere beim Altstadtfest Unterschriften gesammelt (die OP berichtete).

Am Ende haben sich 800 Bürger an der Aktion beteiligt. Schuldezernent McGovern nahm die Unterschriften direkt an der Nordschule entgegen, zeigte sich erfreut über das Engagement der Vereine und grundsätzlich bereit für eine ergebnisoffene Diskussion.

Zwar könne er die Unterschriften nicht direkt verwerten, sollte es allerdings in den nächsten Jahren zu einer Entscheidungsfindung im Kreistag kommen, sei es den Abgeordneten anzuraten auf den Willen der Bürger zu achten.

Im aktuellen Schulentwicklungsplan, der jeweils für fünf Jahre verabschiedet wird, ist festgehalten, dass bis zum Auslaufen des Plans in 2017, eine Entscheidung getroffen werden muss. Da die Bärenbachschule im Fall einer Zusammenlegung baulich erweitert werden oder gar durch einen Nebau ersetzt werden müsste, gibt es noch keine Aussagen über einen möglichen Realisierungszeitraum.

Die Schulgemeinde der Grundschule I hatte sich seinerzeit auf einen Konzept verständigt, dass vorsieht, die Bärenbachschule auszubauen, beispielsweise unter Nutzung des angrenzenden Bauhofsgelände der Stadt. Der Bauhof zieht aus, sobald der Neubau auf dem Betriebshof-Gelände fertiggestellt sein wird.

von Jonas Hielscher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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