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„751000 Euro haben sich bezahlt gemacht“

Scheune und Freibad Thema „751000 Euro haben sich bezahlt gemacht“

Rauschenbergs Bürgermeister Michael Emmerich nahm die jüngste Stadtverordnetenversammlung in Ernsthausen zum Anlass, über den aktuellen Stand zweier wichtiger Gemeinschaftsobjekte in der Kernstadt zu informieren: das Gemeinschaftshaus Kratz‘sche Scheune und das Freibad.

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Das Rauschenberger Freibadteam wird 2016 durch zwei hauptamtliche Fachkräfte verstärkt. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. An dem Gemeinschaftshaus seien mit Ausnahme des neuen Zauns alle der Stadt obliegenden Arbeiten abgeschlossen. Das Haus habe inklusive Außenanlagen, Einrichtung und aller Nebenkosten 1,41 Millionen Euro gekostet, von denen die Stadt 751000 Euro trage. Die Stadt habe Zuschüsse in Höhe von 654000 Euro und Spenden von Vereinen und Bürgern in Höhe von 14200 Euro bekommen. Die reinen Baukosten bezifferte der Bürgermeister mit 1,05 Millionen Euro.

„Die 751000 Euro städtischer Mittel für das Gemeinschaftshaus haben sich voll und ganz bezahlt gemacht“, sagte Michael Emmerich dieser Zeitung unter Hinweis auf die gute Auslastung des Gebäudes und die Tatsache, dass die Stadtjugendpflege sich seit ihrem Umzug in ihre neuen Räume des Gemeinschaftshauses eines wesentlich größeren Zuspruchs durch Kinder und Jugendliche erfreue.

In der zweiten Hälfte der sehr erfolgreichen Freibadsaison 2015 lag die komplette Badeaufsicht in den (nebenamtlichen) Händen der Familie von Altbürgermeister Manfred Barth. Diese für die Barths kaum zumutbare Situation soll sich nicht wiederholen. Wie der Bürgermeister berichtete, hat die Stadt zwei Fachkräfte für das Bad eingestellt, die zum 1. beziehungsweise 15. April ihren Dienst antreten werden. Außerhalb der Freibad-Saison werden diese dem Bauhof-Team angehören, sagte der Bürgermeister.

Pünktlich zur neuen Saison wird das Freibad mit umweltfreundlich erzeugter Nahwärme beheizt, kündigte Emmerich an. Die jüngsten Entscheidungen stünden für den gemeinsamen Willen der Stadtpolitik, das Freibad zu erhalten.

von Matthias Mayer

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