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75 Kinder überreichen "ihren" Jubilaren Blumen

25 Jahre 75 Kinder überreichen "ihren" Jubilaren Blumen

Seit jeweils 25 Jahren arbeiten Renate Damm und Ute Haar im katholischen Kindergarten St. Katharina. "Diese Beständigkeit tut der Einrichtung gut", lobte Pfarrer Diethelm Vogel die Jubilare.

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Renate Damm (links) und Ute Haar nehmen von den Kindern Blumen entgegen.Foto: Yanik Schick

Stadtallendorf. Ute Haar hatte schon einen Monat im Kindergarten St. Katharina gearbeitet, als Renate Damm im September 1991 als Erziehungsurlaubsvertretung eingestellt wurde. Anfangs kannten sich die beiden Frauen nicht. „Wir waren in unterschiedlichen Gruppen tätig, haben uns dann aber sehr schnell kennengelernt“, erzählen sie und werfen sich einen vertrauten Blick zu, den man wohl nur haben kann, wenn man bereits seit einem Vierteljahrhundert zusammenarbeitet.

Auf die Frage hin, was die jeweils Andere in ihrem Auftreten auszeichnet, fällt den beiden sofort einiges ein. „Ihre Kreativität, ihre Spontanität und ihre Stärke, immer da zu sein, wenn es nötig ist“, sagt Renate Damm über Haar, die seit 2013 Leiterin des Kindergartens ist und die ihrerseits hervorhebt: „Renate ist ruhig und gelassen. Außerdem ist sie fast nie krank. ‚Ich habe ja ein dickes Fell‘, das ist ihr Standardspruch.“

Am Rande der Feierstunde, in der die insgesamt 75 Kinder den Jubilaren Ständchen singen und Blumen überreichen, werfen Damm und Haar auch einen Blick zurück auf die vergangenen Jahre. Haar hatte im August 1991 ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin im Kindergarten St. Katharina begonnen. Ein Jahr später wurde sie nach erfolgreicher Abschlussprüfung eingestellt. „Zwei Kolleginnen sind damals schwanger geworden, es gab Personalmangel. Deshalb bin ich direkt dageblieben“, erinnert sich die 46-Jährige, die 2013 als Nachfolgerin von Marita Littich mit der Gesamtleitung der Einrichtung betraut wurde.

Renate Damm war indes nach ihrer Zeit als Erziehungsurlaubsvertretung im August 1993 als Kinderpflegerin dauerhaft übernommen worden. Seit 2010 ist sie darüber hinaus Sicherheitsbeauftragte. Die 60-Jährige staunt besonders darüber, wie viele Dinge sich seit ihrem Dienstbeginn im Kindergarten verändert haben. „Früher war alles etwas starr“, erzählt sie. Inzwischen sei - neben den Öffnungszeiten - auch der Alltag im Kindergarten flexibler geworden: Während die Gruppen in den 1990er-Jahren recht separat betreut wurden, finden inzwischen eine Reihe sogenannter „gruppenübergreifender Projektarbeiten“ statt.

von Yanik Schick

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