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58-Jähriger weiterhin vermisst

Suchaktion dauert an 58-Jähriger weiterhin vermisst

Seit Samstagmittag wird ein 58 Jahre alter Bewohner von Hephata in Schwalmstadt vermisst. Er könnte sich auch im Ostkreis aufhalten. Die Suche geht weiter.

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Schwalmstadt.  „Die Suche ist gleich am heutigen Montagmorgen fortgesetzt worden und läuft derzeit auf Hochtouren“, betont Hephata-Direktorin Judith Hoffmann.

Der 58-jährige Hephata-Bewohner Lothar S. wird seit Samstagnachmittag vermisst. Er wollte zu Fuß von seiner Wohngruppe auf dem Stammgelände der Hephata Diakonie zum wenige Meter entfernten „Treffpunkt“ im Haus Emmaus neben der Hephata-Kirche laufen. Dort ist er allerdings nicht angekommen, obwohl er den Weg laut Hephataangaben kennt. 

Alle Mitarbeitenden auf dem Stammgelände der Hephata Diakonie sind aufgerufen worden, nochmals in sämtlichen Gebäuden vom Keller bis zum Dachgeschoss nach dem Vermissten zu suchen. „Mitarbeitende aus dem Geschäftsbereich Behindertenhilfe koordinieren die neuerliche Suche“, berichtet Hoffmann.

Zudem ist die Suchhundestaffel Werra-Meißner mit zwei speziell ausgebildeten Personenspürhunden auf dem Hephata-Stammgelände und in dessen Umfeld im Einsatz. Am Sonntag waren ausschließlich Flächensuchhunde im Einsatz. Während Flächensuchhunde jeden menschlichen Fund anzeigen und ohne Geruchsprobe suchen, verfolgt ein Personenspürhund, auch Mantrailer genannt, die Spur anhand des individuellen Geruchs einer vermissten Person.

 Weiterhin um Hinweise gebeten wird die Bevölkerung: Wer hat Lothar S. seit seinem Verschwinden am Samstagnachmittag gesehen? Lothar S. trägt eine schwarze Hose mit Hosenträgern und ein gestreiftes Polo-Shirt. Er ist geistig behindert, kann nur eingeschränkt sprechen und ist außerhalb des Hephata-Stammgeländes orientierungslos. Der 58-Jährige ist 1,67 Meter groß, hat dunkelbraun-graue Haare und ist von schlanker Statur.

 Neben den Polizeibeamten aus Schwalmstadt und Mitarbeitenden der Hephata Diakonie waren am Sonntag mehr als 120 ehrenamtliche Feuerwehrleute aus allen Stadtteilen Schwalmstadts sowie mehrere Rettungshundestaffeln des DRK und ein Polizeihubschrauber aus Egelsbach im Einsatz.

Sollte der Einsatz der Personenspürhunde und die Suchaktion der Hephata-Mitarbeitenden bis zum frühen Montagnachmittag nicht zum gewünschten Erfolg führen, sollen die Feuerwehren noch einmal um Hilfe gebeten werden. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass Stadtbrandinspektor Thomas Thiel uns signalisiert hat, dass die Ehrenamtlichen für einen weiteren Einsatz bereit stünden“, sagt Hoffman und betont: „Wir hoffen weiterhin inständig, dass es mit Unterstützung der vielen Heferinnen und Helfer gelingt, Herrn S. möglichst wohlbehalten zu finden.“

  • Hinweise bitte an die Polizeidienststelle Ziegenhain, Telefon 0 66 91 / 94 0 oder an die Polizei Stadtallendorf, Telefon 0 64 28 / 93 05 0.
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