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500 beteiligen sich am Warnstreik

Streik in Stadtallendorf 500 beteiligen sich am Warnstreik

Die Verhandlungen sind gescheitert, die Friedenspflicht ist vorbei: Am Dienstag ab 11 Uhr beteiligten sich Mitglieder der IG Metall in Stadtallendorf an den bundesweiten Warnstreiks.

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Der Protestzug zog am Dienstag mit rund 500 Teilnehmern durch Stadtallendorfs Innenstadt.

Quelle: Andreas Schmidt

Stadtallendorf. Laut Gewerkschaftsangaben traten rund 500 Mitarbeiter der Eisengießerei Fritz Winter und des Gleit- und Wälzlagerherstellers Federal Mogul Deva in den kurzzeitigen Ausstand. Unterstützung erhielten sie von der Jugendorganisation der Metaller, deren Teilnehmer von einem Seminar in Gladenbach per Bus nach Stadtallendorf gebracht wurden, um die Forderungen zu unterstützen.

5,5 Prozent mehr Gehalt, eine verbesserte Altersteilzeit und das Recht auf Bildungsteilzeit fordert die Gewerkschaft – die Arbeitgeber hatten zuletzt lediglich 2,2 Prozent mehr Gehalt angeboten, die weiteren Forderungen strikt abgelehnt.

„Das ist uns viel zu wenig, daher wollen wir den Druck nun erhöhen. Und das geht offenbar nur durch Streik, denn geredet wurde genug“, sagte Stefan Sachs, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Mittelhessen im Gespräch mit der OP.

Begleitet von der Polizei zog der Demonstrationszug durch die Stadtallendorfer Innenstadt, die Teilnehmer machten lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam. Auf dem „Aufbauplatz“ in der Niederkleiner Straße fand die Abschlusskundgebung statt.

von Andreas Schmidt

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„Genug geredet – jetzt gibt‘s Druck“

Rund 500 Mitarbeiter der Eisengießerei Fritz Winter und von Federal Mogul Deva beteiligten sich am Dienstag am Warnstreik der IG-Metall.

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