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5,9 Millionen legt Stadtallendorf schließlich drauf

Bilanz des 50. Hessentags 5,9 Millionen legt Stadtallendorf schließlich drauf

Stadtallendorf hat als erste Stadt den Hessentag nach kaufmännischen Regeln abgerechnet. Nach früheren Haushaltsregeln wäre das Defizit zwei Millionen Euro geringer.

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Weltstar Pink sang in Stadtallendorf vor 35.000 begeisterten Fans.

Quelle: Archivfoto

Stadtallendorf . Nach den Regeln der Doppik-Haushaltsführung hat Stadtallendorf beim 50. Hessentag ein Defizit von 5,9 Millionen Euro eingefahren.

Mit den Defiziten aller früheren Hessentage ist das nicht mehr vergleichbar. Sie wurden nach anderen Grundlagen abgerechnet.

Nach der früheren Berechnungsweise läge Stadtallendorfs Defizit bei 3,9 Millionen Euro. Zum Vergleich: In Langenselbold lag das Defizit im Jahr 2009 bei 3,6 Millionen Euro. Butzbach legte im Jahr 2007 3,8 Millionen Euro drauf.

Der hessische Bund der Steuerzahler begrüßte am Freitag gegenüber dieser Zeitung die erste Abrechnung eines Hessentags nach den Regeln der kaufmännischen Buchführung.

Für den Haushaltsreferenten des Bundes der Steuerzahler ist Stadtallendorfs Defizit abermals ein Grund, massive Kosteneinsparungen beim Fest der Hessen zu fordern.

Rund eine Million Gäste besuchten den Stadtallendorfer Hessentag. Für den Auftritt von Stars wie Pink oder der norwegischen Band a-ha gab die Stadt 2,1 Millionen Euro Gage aus, nahm aber andererseits 3 Millionen Euro durch Ticketverkäufe ein.

Gestern startete in Oberursel der 51. Hessentag unter dem Motto „Das Tor zum Taunus lädt Euch ein, beim Hessenfest dabei zu sein“ .

von Michael Rinde

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