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44 Sängerinnen warten mit 39 Torten auf

Erdbeerfest 44 Sängerinnen warten mit 39 Torten auf

Obwohl der Kirchen- und Frauenchor sein Erdbeerfest zum achten Mal ausrichtete, gab es eine Premiere: Erstmals fand die Feier nicht auf dem Grillplatz statt, sondern in der Kratz‘schen Scheune.

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Der Ansturm auf die 39 unterschiedlichen Erdbeertorten war wieder einmal groß.Foto: Henriette Friedrich

Rauschenberg. "Der Vorteil der Scheune ist, dass ich mir über das Wetter keine Gedanken machen muss“, sagte Monika Friedrich, die Vorsitzende des Kirchen- und Frauenchores und betonte, der Chor wolle zudem dazu beitragen, dass die Scheune als Veranstaltungsort angenommen wird.

Die Sängerinnen mussten sich so zwar auf Neues einstellen, schafften dies aber natürlich problemlos - teilweise auch mit Unterstützung der Stadt: Da mit der Gestaltung der Außenanlagen um die Scheune herum noch nicht begonnen wurde, hatte die Stadt die Fläche hinter dem Gebäude auf Bitten des Vereins noch kurzfristig eingeebnet. Dadurch gab es nicht nur vor, sondern auch hinter der Scheune Platz für Bänke und Tische, und es entstand eine ganz besondere Atmosphäre. „Das kam uns sehr entgegen“, freute sich Chorleiter Philipp Imhof angesichts der vielen Besucher.

Immer wieder gibt‘s Musik

Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden - bereits zu diesem Zeitpunkt war die Scheune voll besetzt. Für Musik sorgten der Posaunenchor Ernsthausen und der Kirchen- und Frauenchor, der somit auch gleich auf den Tag einstimmte. Diesen wiederum prägten die Erdbeertorten: „Es ist jedes Mal ein Erlebnis“, kommentierte Friedrich und hob hervor, dass die 44 Sängerinnen des Vereins 39 verschiedene Erdbeertorten -und Erdbeerbowle - für die Gäste vorbereitet hatten.

Für die musikalische Untermalung sorgten natürlich der gastgebende Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg unter der Leitung von Philipp Imhof, aber auch der Gemischte Chor aus Erksdorf und der Gemischte Chor aus Ernsthausen. Zudem zeigte die aus zwölf Kindern bestehende Kindertrachtengruppe Rauschenberg unter Leitung von Annette Schein einen Tanz.

Neben Tanz und Musik und Leckereien gab es Informationen: Die Besucher der Scheune konnten sich über den Häuserleerstand in der Altstadt von Rauschenberg und gelungene Sanierungsbeispiele informieren. Für die Unterhaltung der jüngsten Besucher sorgt die Stadtjugendpflege mit verschiedenen Spielangeboten.

Es dauerte nicht lange, bis die zahlreichen Gäste die 39 Torten verputzt hatten. Besonders erfreut war Friedrich darüber, „dass man immer wieder Besucher sieht, die man noch nie zuvor gesehen hat“. Die Resonanz stimmte sie mehr als zufrieden und bekräftigt die Sängerinnen in der Annahme, dass ihr Fest im kommenden Jahr unter einem neuen Motto weiterhin für viel Ansehen sorgt. Mit „Sommerlust“ hatten sie jedenfalls ins Schwarze getroffen.

von Henriette Friedrich

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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