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400 Zuhörer jubeln jungen Künstlern zu

Konzert 400 Zuhörer jubeln jungen Künstlern zu

Kirchhains Grundschüler hatten für ihr Konzert als Solisten, in Klassenverbänden und Arbeitsgemeinschaften mehr als 40 Auftritte eingeübt - eine Zahl, die von Jahr zu Jahr größer wird.

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Die Schüler der Klasse 4a tragen voller Begeisterung das Lied „Inch‘ Allah“ vor. Sebastian Neurath (3a) präsentiert „Sascha liebt nicht große Worte“ an der Gitarre.Fotos: Karin Waldhüter

Kirchhain. Das Konzert der Grundschule Kirchhain ist seit der Einführung durch Ruth Wagner-Weber im Jahr 1998 ein fester Bestandteil des Schullebens geworden. Viele der Schüler, die auch diesmal wieder auf dem Klavier, an der Gitarre, der Flöte, der Trompete, dem Schlagzeug, den Kistentrommeln oder der E-Gitarre ihr Können präsentierten, standen zum ersten Mal vor so großem Publikum auf der Bühne - und die 400 Besucher belohnten jeden Einzelnen für sein Können und seinen Mut mit viel Applaus.

„Kunterbunt“ lautete in diesem Jahr das Motto des Konzertes. Und entsprechend kunterbunt hing ein großer Regenbogen als Bühnenbild über den rund 200 Akteuren. Überdimensionale Noten schmückten die Wände der Turnhalle. Unter der Federführung von Marianne Rüger war es den Kunstlehrern wieder gelungen, dem sonst eher kahlen Raum ein fröhliches Aussehen zu geben. „Aus einer Turnhalle einen Konzertsaal zu machen - ich denke, das ist uns heute gelungen“, lobte dann auch Schulleiterin Elke Biebricher-Maus.

Neue Mitglieder dringend gesucht

Gemeinsam mit Inka Ebinger führte die Schulleiterin durch das Programm. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Beiträge immer größer geworden, freute sie sich und betonte, dass immer mehr Klassenverbände hinzugekommen seien.

Die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen des Fördervereinvorstands, der Musiklehrkräfte und der Schulleitung. Das Konzert ist eine Kooperationsveranstaltung von Grundschule, Förderverein und der freischaffenden Musiklehrerin Ruth Wagner-Weber. Bis kurz vor Mitternacht hatten Mitglieder des Fördervereins die Stühle aufgestellt, und während der Pause sorgte der Verein für die Bewirtung der Gäste.

Der stellvertretende Vorsitzende Sicco van der Mei nutzte die Gelegenheit und warb um neue Mitglieder, die „dringend“ gesucht würden, da viele Schüler die Grundschule verließen und diese damit auch viele Vorstandsmitglieder verliere.

Lehrer zeigen Können an Instrumenten

Musikalisch eröffnete die Klasse 2d mit dem frischen Liedbeitrag „Frühling, zeig dein Gesicht“, das Konzert. Begleitet wurden die jungen Sänger dabei von Musiklehrerin Sandra Hering am Klavier. In Kooperation mit Ruth Wagner-Weber hatte sie die musikalische Leitung inne. Wie viel Spaß Singen machen kann, bewies die „SingKids“-AG mit „Au Revoir“ und „Whatever“. Die Klasse 3a begeisterte mit einem Hip-Hop-Tanz, für den sie sich in coole Outfits geworfen und Sonnenbrillen aufgezogen hatte.

Zur Unterstützung an ihren Instrumenten hatten zahlreiche Grundschüler ihre Lehrer mitgebracht. Jonas Schumacher (4d) belegte, dass er seine Trompete schon gut beherrscht. Daniel Timofeev (3c) bewies sein Können an der E-Gitarre.

Ohne Zugabe durften Julian Krug, Nele Linker, Rafael Michalski, Niklas Müller, Sebastian Neurath, Julius Schönbauer und Joris van der Mei nicht von der Bühne. Sie überzeugten das Publikum mit „Bumm kleck“ an den Kistentrommeln.

Klavier, Gitarre und Flöte dominieren

Julian Krug und Sebastian Neurath bearbeiteten ihr Schlagzeug zu „The Beat goes on“. Marie Heim (Gesang), Lea Peilstöcker, Louis Wal und Dominic Wege (Gitarre) sorgten mit „Anne Kaffeekann“ an der Seite von Ruth Wagner-Weber für einen weiteren Höhepunkt.

Die Klassen 4a, 4b und 4d standen mit dem Instrumentalbeitrag „This Land is Your Land“ auf der Bühne. Die Klasse 3b hatte „Ojos Azules“ vorbereitet. Rund 30 Beiträge gab es an Klavier, Gitarre oder der Flöte - was deutlich zeigt, dass diese Instrumente zu den beliebtesten unter den Schülern zählen.

Stimmungsvoll endete das Konzert mit dem Schullied der Grundschule, das alle Mitwirkenden gemeinsam anstimmten. Für den guten Sound in der Halle hatte die Technik-AG der Alfred-Wegener-Schule gesorgt. Der Erlös des Konzertes kommt dem Förderverein zugute.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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