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Bürgerschaftliches Engagement für das Gemeinschaftshaus

32 ehrenamtliche Helfer und drei „Vorarbeiter“

Mit großem bürgerschaftlichem Engagementhaben Rauschenberger Vereine und Einwohner den Ausbau der Kratz‘schen Scheune zum Gemeinschaftshaus vorangebracht.
Erster Belastungstest für die Bühne in der Kratz‘schen Scheune: Bürgermeister Michael Emmerich (links) bedankte sich bei den ehrenamtlichen Eigenleistern mit Wurst aus Rauschenberger Produktion. Foto: Matthias Mayer

Erster Belastungstest für die Bühne in der Kratz‘schen Scheune: Bürgermeister Michael Emmerich (links) bedankte sich bei den ehrenamtlichen Eigenleistern mit Wurst aus Rauschenberger Produktion. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Das wurde am Freitagabend bei der Einweihung des Gebäudes deutlich. „Für mich ist heute ein Freudentag, ich bin verliebt in diese Scheune“, sagte Annemarie Janich, die Vorsitzende des Kultur- und Verschönerungsvereins. Dieser hat nicht nur Geld, sondern kurzerhand - weil sie einfach fehlten - zwei Stahltraversen für Bühnen-Scheinwerfer spendiert.

Und der Verein finanziert auch die Großskulptur, die vor dem Gemeinschaftshaus errichtet wird. Als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt, spendete der Theaterverein Rauschenberg 10000 Euro - aus Dankbarkeit für den Bühnenanbau, der dem Verein nun endlich eine feste Spielstätte beschert, wie es Irmgard Schein ausdrückte. Da wollte die Trachtengruppe nicht nachstehen.

Weil deren Mitglieder nicht so viele Arbeitsstunden leisten konnten, wolle sich die Trachtengruppe mit 3500 Euro erkenntlich zeigen, sagte Ralf Merle.„Die Arbeit der Eigenleister ist unbezahlbar. Wir können uns nur mit einem kleinem Präsent bedanken“, erklärte Bürgermeister Michael Emmerich, der sich bei den 35 Helfern mit je einem Korb voller Rauschenberger Wurstspezialitäten bedankte.

Drei dieser Helfer, die Emmerich als „Männer der ersten Stunde“ bezeichnete, hob der Bürgermeister besonders hervor: Gerhard Friedrich, Manfred Hampach und Gerhard Schein. Gerhard Friedrich, ehrenamtlicher Stadtrat von Rauschenberg, habe trotz zahlreicher Verpflichtungen in der Politik und im Vereinsleben kontinuierlich die Zeit gefunden, in der Kratz‘schen Scheune zu arbeiten. Das gelte auch für den Stadtverordneten und aktiven Feuerwehrmann Manfred Hampach, lobte der Bürgermeister den zweiten „Vorarbeiter“. Um die Leistungen von Gerhard Schein angemessen zu beschreiben, fehlten ihm die Worte, bekannte Emmerich.

Morgens in der Frühe und am späten Abend sei er in der Scheune anzutreffen gewesen, sei erster Ansprechpartner für die Architekten und die Baufirmen gewesen. Weil Gerhard Schein das Haus so sehr ans Herz gewachsen sei, schenke ihm die Stadt die Kratz‘sche Scheune für ein Wochenende. „Das Haus gehört Dir ganz allein. Du kannst tun und lassen was Du willst“, sagte Michael Emmerich, der sich bei den Ehefrauen der drei „Vorarbeiter, Monika Friedrich, Margit Hampach und Helga Schein mit Blumen und Gutscheinen für ein gemeinsames Abendessen für die lange Abwesenheit ihrer Männer entschuldigte.

Die Geehrten sind: Gunter Wagner, Harald Hampel, Andreas Kegel, Heinz Fries, Jörg Merlau, Thorsten Graf, Kurt Seibert, Christel Seibert, Nicolai Henkel, Annemarie Janich, Sebastian Klingelhöfer, Markus Weckesser, Helmut Wittekindt, Irmgard Schein, Rudi Herrmann, Brigitte Klingelhöfer, Hermann Ebinger, Willi Lindt, Wolfgang Schmidt, Axel Schmidt, Udo, Merle, Andreas Schiemann, Burkhard Hauer, Niclas Schein, Margret Wittekindt-Regulski, Karl Schein, Arno Hebeler, Monika Friedrich, Manfred Rochow, Wilhelm Wittekindt, Horst Seibert, Ralf Merle, Gerhard Schein, Manfred Hampach und Gerhard Friedrich.

von Matthias Mayer

[Marius Mayer]

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