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300 Liter von Chemikalie ausgelaufen

Gefahrguteinsatz 300 Liter von Chemikalie ausgelaufen

Wie die OP am Dienstag erfuhr, kam es am Montag gegen 13.45 Uhr in einer Produktionshalle der Eisengießerei Fritz Winter zu einem Gefahrstoffunfall.

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Bei der Eisengießerei Winter kam es am Montagmittag zu einem Gefahrstoffunfall. Niemand wurde ernsthaft verletzt.

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Ein sogenannter „Probenbehälter“ wurde beschädigt. Etwa 300 Liter einer chemischen Substanz seien ausgelaufen, erläuterte die Geschäftsführung der Eisengießerei. Zwei Mitarbeiter, die den Container transportiert hatten und ein Vorarbeiter kamen mit der Flüssigkeit, einem „Binder zur Kernherstellung“, in Kontakt. Ein Arzt untersuchte sie und alle Arbeiter in der Halle. Sie wurden vorsorglich in das Uniklinikum Marburg gebracht.

Alle untersuchten Personen wurde ohne Befund nach weiteren Untersuchungen wieder nach Hause entlassen, wie das Regierungspräsidium Gießen auf Anfrage mitteilte. Die Behörde führt die Aufsicht über die Werkfeuerwehren.

Die Werkfeuerwehr der Gießerei band die chemische Substanz. Dabei bekam sie Unterstützung von der Werkfeuerwehr der Firma Ferrero. Da die Arbeiten nur unter Atemschutz möglich waren, hielt die Feuerwehr Marburg zusätzliche Geräte bereit. „Der Behälter wurde geborgen, geleert und gesichert“, erläutert die Gießerei.

Regierungspräsidium wie auch Gießerei betonen, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für Anwohner und Umwelt gegeben habe. Gefahrstoffausstritte in dieser Größenordnung sind nicht alltäglich, für eine Werkfeuerwehr eines solchen Betriebes aber auch nichts Außergewöhnliches“, bewertete Behördensprecher Thorsten Haas den Vorgang gegenüber der OP.

von Michael Rinde

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