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300 Fans klopfen lauthals an Himmelstür

Konzert 300 Fans klopfen lauthals an Himmelstür

Rock zu Ostern, das passt. Genau zwei Jahre nach dem Konzert anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens brachten die Glassbowstones einmal mehr Raabs Saal zum Beben.

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Die Glassbowstones gaben mit dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf einen Vorgeschmack auf das Konzert „Rock meets Blasmusik“.Fotos: Yanik Schick

Mardorf. Um 1.14 Uhr klopften fast 300 Fans in Anlehnung an einen der berühmtesten Rock-Songs der Geschichte lauthals an die Tür des Himmels. Nicht nur sinnbildlich der höchste Punkt einer grandiosen Show der Glassbowstones. Am Ende war es - wie so häufig - „richtig geil“, brachte Markus Semmler mit kratziger Stimme noch hervor. „Ein Traum“, schwärmte der Frontmann der Band über die tolle Atmosphäre.

Besonders große Erleichterung herrschte bei der Mardorfer Band, weil die Überraschung des Abends voll aufgegangen war. Ein bisschen erinnerte es an den Auftakt des größten Heavy-Metal-Festivals der Welt im norddeutschen Wacken, wo der Musikzug der dortigen freiwilligen Feuerwehr zwischen all den Hardrockern zu Spielen beginnt.

In Raabs Saal unterstützte das Blasorchester der Mardorfer Feuerwehr für zwei Songs die Glassbowstones auf der Bühne. Rein optisch schon ein Hit, gaben die insgesamt 25 Musiker „Let Me Entertain You“ von Robbie Williams und „Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen zum Besten. Das Ergebnis: schiere Begeisterung bei den Zuhörern, denen der ungewohnte Mix dieser beiden Musikrichtungen zu gefallen schien.

Mehr davon gibt’s am 19. Juli. Dann geben dieselben Protagonisten auf dem Festplatz in Mardorf getreu dem Motto „Rock meets Blasmusik“ ein ganzes Konzert. „Wir sind immer bestrebt, uns neue Ziele zu setzen“, klärte Hubert Kräuter vom Vorstand des Feuerwehr-Orchesters über die Ursprünge der Zusammenarbeit auf. „Wir haben uns lange mit den Glassbowstones zusammengesetzt und arbeiten seit Oktober sehr intensiv daran. Heute ist die Rechnung voll aufgegangen“, freute sich Kräuter über ein „begeistertes Publikum“.

Die Rocker sahen das ganz ähnlich. „Die Kooperation mit dem Orchester kam super an“, meinte Markus Semmler. Eine durchaus gelungene Abwechslung also zu dem Stil, für den die gläsernen Stones bekannt sind. Bon Jovi, AC/DC, Metallica - um nur einige der gecoverten Bands zu nennen - kamen aber auch am Ostersonntag nicht zu kurz.

Eingestimmt auf den Auftritt der Rocker hatte zuvor zum einen die ebenfalls aus Mardorf stammende Band „Kabitt“. Raphael Kaiser, Christian Linne und Tobias Schick beeindruckten eine Stunde lang mit selbst komponierten Liedern.

Danach traten die „Skanimals“ auf. Mit Bass, Gitarre und Schlagzeug aber auch Trompete und Posaune gab die sechsköpfige Gruppe einen Einblick in den stimmungsvollen Skapunk und heizte ordentlich ein. „Da kommt ein richtiger ‚Guter-Laune-Schwung‘ mit“, legte Sänger Tobi Schraub seine Leidenschaft dar.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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