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30 Metal-Bands an 3 Tagen

Ragnarock 30 Metal-Bands an 3 Tagen

Die Metal-Freunde machen das Dutzend voll: Von Donnerstag bis Samstag findet das Ragnarock-Open-Air statt, bei dem bisher mehr als 200 Bands aufgetreten sind.

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Die Veranstalter des „Ragnarock Open Air“ rechnen mit mehr als 1 000 Besuchern.Privatfoto

Langendorf. Die Freunde harter Musik kommen ab Donnerstag auf dem Sportplatz in Langendorf auf ihre Kosten: An 3 Tagen treten dort 30 Metal-Bands auf - nach dem Jahr 2010 zum zweiten Mal dabei ist die deutsche Thrash-Metal-Legende „Sodom“, was die Veranstalter um Dany Reinhardt besonders begeistert.

Mehr als 200 Bands sind seit der Premiere des Metal-Festivals in Langendorf aufgetreten. Etwa 60 Prozent waren regionale Nachwuchsbands, für die das Ragnarock-Open-Air ein mögliches „Sprungbrett“ sein soll, wie Reinhardt betont: „Hier werden Kontakte geknüpft und Akteure aus der Musikszene - Label, Bandmanager, Fachpresse - geben sich ein Stelldichein und halten Ausschau nach neuen Talenten.“

„Trotz unverschämter Gema-Forderungen und finanzieller Engpässe“ entwickele sich das Festival stetig weiter, betont er. So sei in kleinen Schritten aus einer kleinen Feier unter Freunden ein familiäres Festival geworden, das den Anspruch hat, „eben nicht zu professionell und damit kommerziell zu werden, sondern möglichst viel Festival-Flair in eine möglichst einfach gehaltene Veranstaltung zu bringen“. Veranstalter und Bands - auch die Headliner - feierten auf dem Festivalgelände mit dem Publikum und verschanzten sich nicht in einem abgeschotteten V.I.P.-Bereich, ergänzt Reinhardt.

„Headliner“ am Donnerstag ist „Sodom“, am Freitag ist es die Koblenzer Band „Desaster“, die mit ihrem neuem Album „The Arts of Destruction“ derzeit ein Comeback erleben.

Neben lokalen Bands und einheimischen Szenegrößen wie Black Messiah und Adorned Brood sind auch ausländische Künstler wie Gospel Of The Horns (Australien), Kryptos (Indien), Betrayer (Polen) und Tormention (Schweden) an der Veranstaltung beteiligt, zu der rund 1000 Besucher erwartet werden. Und so kündigt Reinhardt eine abwechslungsreiche Mischung aus Death/Thrash/Pagan/Black und Heavy Metal sowie Bands aus den Bereichen Blues Rock, Metalcore, Hard­core und Stoner Rock an.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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