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27. Neustädter (Nach-)Weihnachtsmarkt hat Konkurrenz

Martk-Trilogie 27. Neustädter (Nach-)Weihnachtsmarkt hat Konkurrenz

Die Neustädter werden ihrem Weihnachtsmarkt die Treue halten - da ist sich Marktmeister Stephan Henrich ziemlich sicher. Und das unabhängig davon, ob nun 60 oder 120 Stände rund um das Historische Rathaus auf sie warten würden.

Ostkreis. In diesem Jahr ergibt sich schließlich wieder eine unglückliche Überschneidung: Traditionell findet der Treysaer Scherzmarkt zwischen dem Neustädter Weihnachtsmarkt und dem Stadtallendorfer Johannismarkt statt. Diesmal würde der Termin jedoch auf den morgigen Sonntag fallen - und das ist schlicht kein Markttag. Entsprechend finden die Veranstaltungen heute von 8 bis 18 Uhr sowohl in Neustadt als auch in Treysa statt, was die Junker-Hansen-Städter den ein oder anderen Händler kostet. Mit rund 60 Ständen rechnet Henrich. „Der Scherzmarkt ist immer ein bisschen größer und zieht entsprechend mehr“, gibt er zu. Unabhängig davon werde es wieder ein breites Angebot geben, das sich von Wäsche über Haushaltswaren bis hin zu Spielsachen und Schnickschnack erstreckt.

Besonders wichtig: Der VfL, die „Wasserratten“ der DLRG und die Freiwillige Feuerwehr Neustadt sind vertreten und geben ihren Mitmenschen einen Anlauf- und Treffpunkt, an dem sie sich bei Glühwein aufwärmen oder andere Leckereien genießen und dabei den ein oder anderen Plausch halten können.

n Der 32. Johannismarkt in Stadtallendorf findet wie gewohnt am 29. Dezember, also am Montag, von 8 bis 18 Uhr in der Innenstadt statt. 120 Stände kündigt Marktmeister Reiner Bremer an - und kleinere Veränderungen. Die Bauarbeiten am Hallenbad zwingen die Stadt dazu, den Parkplatz daneben zum Marktplatz umzufunktionieren. Entsprechend werden dort Stände aufgebaut, und die Fläche steht nicht für Autofahrer zur Verfügung, die einen kleinen Bummel planen. Bremer verweist deswegen auf den neuen Festplatz, an dem geparkt werden könne: „Wir müssen eben alle ein bisschen ausweichen.“

Wie in Kirchhain und Neustadt beteiligen sich auch in Stadtallendorf Vereine an dem Markt. „Die üblichen Verdächtigen der vergangenen Jahre“, sagt Bremer mit einem Lachen. Einzig der Schalke-Fanclub baue diesmal keinen Stand auf - als Ersatz springe der TSV Erksdorf ein.

von Florian Lerchbacher

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