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20-Kilometer-Strecke muss ausfallen

Wandertag in Großseelheim 20-Kilometer-Strecke muss ausfallen

258 Teilnehmer kamen im 25. Jahr des Vereinsbestehens zur 25. Internationalen Volkswanderung und 16. IVV Radwanderung nach Großseelheim. Seit 1991 steht Uwe Schröder an der Spitze des Vereins.

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Klaus Weber (links) und Bürgermeister Olaf Hausmann (Zweiter von rechts) sowie der Vereinsvorsitzende Uwe Schröder (rechts) zeichneten die zahlenmäßig stärksten Wandergruppen aus.Foto: Karin Waldhüter

Großseelheim. Nicht ganz so viele Wanderer und Nordic Walker wie in den Vorjahren gingen am Sonntag die unterschiedlichen Wanderstrecken an. Dafür machte der Vorsitzende Uwe Schröder unter anderem den zeitgleich stattfindenden autofreien Sonntag im Ebsdorfer Grund mitverantwortlich. „Doch wir können mit der Teilnehmerzahl leben“, erklärt er mit Blick auf die immer älter werdenden Teilnehmer.

Seit 25 Jahren ist Schröder Vorsitzender des 55 Mitglieder zählenden Wandervereins, und der 56-Jährige schaut durchaus positiv in die Zukunft. „In den vergangenen Jahren sind acht, neun neue Mitglieder hinzugekommen, das gibt Motivation, weiterzumachen“, erzählt er.

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, hatte der Verein zu einer Jubiläumsfahrt nach Arnstadt in Thüringen und zu einer Wanderung vom „Bier zur Bratwurst“ eingeladen. „Das war eine tolle Unternehmung zum Jubiläum“, erinnert sich Schröder.

Der Tag hatte mit einer unangenehmen Überraschung begonnen. Große Maiserntemaschinen hatten die Beschilderung umgefahren, und so musste die 20-Kilometer-Strecke gesperrt werden. Die fünf und zehn Kilometer langen Strecken seien gut angenommen worden, die Wanderer mit den beiden angebotenen Strecken zufrieden gewesen. Die Hochleistungswanderer hätten aus der Not eine Tugend gemacht, indem sie die zehn Kilometer lange Strecke zweimal abgelaufen seien, so Schröder.

22 Vereinsmitglieder im Einsatz

Vorbereitet hatten die Strecken Josef Sprenger und Uwe Schröder. Um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen, waren 22 Vereinsmitglieder im Einsatz. An zwei Kontrollstellen warteten am Sportplatz Ohmtal und in Kleinseelheim Tee, Wasser und belegte Brötchen auf die Wanderer. Die weiteste Anreise hatten acht Wanderfreunde aus Köln-Hürth auf sich genommen.

An der Wanderung nahm auch Bürgermeister Olaf Hausmann teil. Gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Klaus Weber, der als Vertreter des Kreises gekommen war, gratulierte Hausmann zum Vereinsjubiläum und überreichte, ebenso wie Klaus Weber, einen Scheck. Olaf Hausmann würdigte die „hervorragende Organisation“ und die Arbeit der vielen Helfer im Einsatz.

Gemeinsam mit Uwe Schröder zeichneten anschließend Olaf Hausmann und Klaus Weber die teilnehmerstärksten Vereine aus. Die Wanderung wurde nach den Richtlinien des Deutschen Volkssportverbandes e.V. im IVV durchgeführt und für das Internationale Volkssportzeichen gewertet.

Die Platzierungen der IVV-Vereine: 1. Wanderfreunde Neustadt/Hessen, 2. Wanderfreunde Hatzbachtal, 3. Wanderfreunde Hattenhof, 4. Wanderfreunde Amöneburg, 5. Wanderfreunde Angenrod. Bei den EVG-Vereinen stellten die Wanderfreunde Rüdigheim die teilnehmerstärkste Gruppe. Gefolgt von Schröck und Gießen.

von Karin Waldhüter

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