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162-Kilometer-Strecke kommt gut an

29. Radtourenfahrt 162-Kilometer-Strecke kommt gut an

Erstmals bot der Radfahrerverein 1898 „Über Berg und Tal“ bei seiner Heinz-Leipert-Gedächtnis-Radtourenfahrt auch eine Strecke über 162 Kilometer an. Insgesamt gingen 125 Fahrer aus ganz Hessen an den Start.

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Am Radweg Richtung Rauschenberg hatten die Neustädter einen Kontrollpunkt eingerichtet. Achim Wermann (kleines Bild, links) stempelte dort die Fahrtenbücher ab.

Quelle: Karin Waldhüter

Neustadt. Am Vormittag sah es noch so aus, als könnten die Teilnehmer der 29. Heinz-Leipert-Gedächtnis-Radtouren-fahrt trocken das Ziel an der Martin-von-Tours-Schule in Neustadt erreichen. Doch nach und nach verschlechterte sich die Wetterlage, und am späten Vormittag begann es schließlich doch noch, sanft zu tröpfeln. Und so war Willi Lauer, der Vorsitzende des Radfahrvereins „Über Berg und Tal“, auch nicht ganz zufrieden mit der Zahl der Teilnehmer. „Das lag wohl an der unstabilen Wetterlage“, kommentierte er und betonte: „Es hätten ruhig mehr Teilnehmer sein können, aber es ist halt nicht jedes Jahr gleich.“

Die neu ins Programm genommene 162 Kilometer lange Strecke sei gut angenommen worden. Die Neustädter würden sie auch im nächsten Jahr wieder anbieten, kündigte er an. Insgesamt habe der Verein viel Lob von den Teilnehmern geerntet, berichtete Lauer.

"Hier kann man schöner fahren als bei uns"

Alle Strecken waren gut ausgeschildert und führten von wenigen Ausnahmen abgesehen über verkehrsarme Straßen und über Radwege, auch um Hobbyradlern die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben.

Schon morgens um sieben Uhr waren die ersten Radbegeisterten in Neustadt losgefahren. „Die Strecke ist schön ausgesucht, und es gibt wenig Verkehr“, erklärte Uwe Zacharias vom Radsportverein Bortshausen. Gemeinsam mit Frank Jäckle vom RSV Bühlertal im Schwarzwald hatte er sich auf die 162 Kilometer lange Strecke gemacht. Mit rund sieben Stunden Fahrzeit rechnete das Duo. „Da ist es wichtig, sich die Kräfte gut einzuteilen“, erzählten die Männer, während sie an einem der beiden Kontrollpunkte eine kurze Rast einlegten.

Aus Offenbach waren Rebecca Plomer und Elard Mey nach Neustadt gekommen. Ihnen gefielen besonders die landschaftlichen Reize. „Hier kann man viel schöner fahren als bei uns“, freute sich Rebecca Plomer.

Vier Strecken standen zur Auswahl

Von Neustadt aus führte die längste Strecke die Fahrer zunächst in Richtung Rauschenberg und dann weiter über Himmelsberg, Sindersfeld, Betziesdorf in Richtung Reddehausen, Bracht und Langendorf. Zweimal galt es, diese Schleife zu fahren, bevor es über Ernsthausen zurück in Richtung Neustadt ging.

Die Teilnehmer hatten die Wahl zwischen einer 162, einer 112, einer 75 und einer 45 Kilometer langen Strecke, die rund um Neustadt führte. Diese hatten die Mitglieder des Radfahrervereins ausgesucht - von den insgesamt 56 Vereinsmitgliedern waren rund 20 in die Veranstaltung eingebunden. Am Vortag hatten sie die Strecken ausgeschildert, an zwei Kontrollstellen stempelten sie die Fahrtenbücher ab und versorgten die Teilnehmer mit Essen und Trinken.

Mit 16 Teilnehmern stellte der RV Alsfeld die stärkste Gruppe. Mit zwölf Teilnehmern erreichte der RFV Schrecksbach in der Wertung den zweiten Platz vor dem RV Fritzlar mit acht Teilnehmern.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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