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110 Haushalte wollen anschließen

Nahwärmeprojekt kommt gut voran 110 Haushalte wollen anschließen

Hinter dem Arbeitskreis, der die Gründung einer Nahwärme-Genossenschaft in Rauschenberg vorbereitet, liegen anstrengende Wochen. Aber die Mühen haben sich gelohnt.

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Die Biogasanlage der Familie Stracke liegt abseits der Kernstadt im idyllischen Wohratal. Die Anlage an der Fiddemühle soll einen Teil Rauschenbergs mit Nahwärme versorgen. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. „Wir haben jetzt 110 Anschlusswillige, darunter auch einige Großabnehmer, die über das ganze Jahr Wärme brauchen“, berichtete Helmut Schmid für den Arbeitskreis, der damit den Kreis der potenziellen Genossenschaftsmitglieder gegenüber der Erhebung für die Machbarkeitsstudie nahezu verdoppelt hat. Schmid berichtete vom großen Beratungsbedarf der Rauschenberger Bürgerinnen und Bürger, für die eigens Sprechstunden eingerichtet wurden.

Die Zeit der Sprechstunden ist nun vorbei, die der Beratungen aber noch nicht. Denn die Mitglieder des Arbeitskreises versuchen jetzt, noch mehr Bürger für die Nahwärme-Idee zu begeistern. Und das geht nur über das Klinkenputzen.

„Es geht jetzt darum, Anschluss-Lücken in einzelnen Straßen zu schließen, damit die Erschließung der Straßen mit dem Nahwärmenetz möglichst ökonomisch erfolgen kann“, erklärte Helmut Schmid. Derzeit könne man noch nicht definitiv sagen, welche Straßen berücksichtigt werden können. Hintergrund dieser Anstrengungen: Der laufende Meter Nahwärmeleitung kostet etwa 300 Euro. Je mehr Häuser an das 6,1 Kilometer lange Netz angeschlossen werden, um so niedriger wird der Wärmepreis, der laut Gutachter Gunter Brandt in Rauschenberg um 15 bis 20 Prozent unter dem einer Ölheizung liegen wird.

Unterdessen ist der Arbeitskreis weiter gewachsen. Neben Helmut Schmidt gehören diesem Axel Schmidt, Dieter Bartelmeß, Eckard Schmerberg, Matthias Sack, Anne Gade-Linne, Dr. Ulli Stein und Lothar Pienkny an.

Internet: www.nw-r.de

von Matthias Mayer

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