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Zwei Kandidaten treten in den Ring

Bürgermeisterwahl Zwei Kandidaten treten in den Ring

In gut zwei Wochen fällt in Münchhausen die wegweisende Entscheidung für die nächsten sechs Jahre in der Kommune hoch im Norden des Kreises. Zwei Männer wollen Bürgermeister werden.

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Wahrzeichen der Gemeinde Münchhausen, der Christenberg mit seiner Martinskirche.

Quelle: Archivfoto: Thorsten Richter

Niederasphe. Am Donnerstag, 1. September, stellen sich beide Kandidaten ab 20 Uhr im Bürgerhaus Niederasphe der Wählerschaft vor, beantworten Fragen, informieren über ihre Ziele und Vorstellungen für die Zukunft der Kommune mit ihren rund 3 500 Einwohnern in fünf Dörfern. Moderiert wird die Veranstaltung der Oberhessischen Presse von Redakteur Götz Schaub.

Ein Blick auf die Kandidaten, die einige Gemeinsamkeiten haben: Peter Funk (Privatfoto) und Ulrich Mengel – beide 55 Jahre alt, beide Familienväter, beide Finanzfachmänner. Beide Kandidaten sind parteilos – beide werden von Parteien unterstützt: Funk von der CDU, Mengel von der SPD.

Funk hat bereits 17 Jahre als Bürgermeister von Münchhausen hinter sich und versteht diese Zeit als Empfehlung an die Wähler. Mit Wahlkampf hält er sich zurück.

Ulrich Mengel (Privatfoto) betritt erstmals die politische Bühne. Bislang war er in der Industrie tätig, engagierte sich in Münchhausen in den Vereinen und zog in den vergangenen Wochen von Tür zu Tür, um sich persönlich vorzustellen.

Aktuelle Themen in Münchhausen ergeben sich unter anderem durch den bevorstehenden Bau der Ortsumgehung für die B 252. Wie können sich Handel, Handwerk und Gewerbe angesichts dessen positionieren und weiterentwickeln? Münchhausen ist betroffen von Leerstand und geringem Zuzug: Wie kann die Gemeinde wachsen und ihre Attraktivität steigern?

Die Ortsvereine mit ihren vielfältigen Angeboten wollen ihre Existenz sichern und mit der Gemeinde kooperieren: Wie sieht ihre Zukunft aus? Ebbe in der Gemeindekasse: Kann sich Münchhausen noch seine Bürgerhäuser leisten?
Welche Visionen die beiden Kandidaten für die kommenden Jahre in der finanzschwachen Gemeinde haben, werden sie den Bürgern beim Wahltalk erläutern.

Moderator Götz Schaub gibt dabei auch den Fragen des Publikums Raum.

  • Vorab sammelt die Redaktion die Fragen, die für die Bürger von besonderem Interesse sind. Zuschriften sind bis Dienstag, 30. August, möglich: per E-Mail an nordsued@op-marburg.de, auf dem Postweg: Redaktion Nordkreis, Oberhessische Presse, Franz-Tuczek-Weg 1, 35039 Marburg.

von Carina Becker

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