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Zwei Amtsinhaber, ein Herausforderer

Bürgermeisterwahlen Zwei Amtsinhaber, ein Herausforderer

Wer wird Münchhausen als Bürgermeister führen, wenn die B 252 nun endlich gebaut wird? Amtsinhaber Peter Funk oder sein Herausforderer Ulrich Mengel? In Lahntal möchte Manfred Apell noch eine Amtszeit angehen.

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Lahntaler und Münchhäuser wählen am Sonntag jeweils zum vierten Mal in Direktwahl ihren Bürgermeister.

Quelle: Archivfoto

Münchhausen. Sie sind jeweils 55 Jahre alt, wohnen beide in Münchhausen, sind parteilos und wollen Bürgermeister ihrer Gemeinde ab 2017 sein.

Das sind die Gemeinsamkeiten von Peter Funk (Privatfoto) und Ulrich Mengel. Peter Funk ist bereits seit 1998 Bürgermeister der Gemeinde Münchhausen und will es auch gerne bleiben, Mengel hingegen möchte ihn ablösen.

Politisch wird Funk von der CDU getragen, Mengel (Privatfoto) von der SPD. Am Sonntag können insgesamt 2753 wahlberechtigte Bürger darüber per Stimmabgabe in ihren Wahllokalen darüber befinden, wer von den beiden ab 2017 Chef der Verwaltung sein wird. 258 von ihnen haben im Vorfeld eine Briefwahl beantragt, informiert Münchhausens Wahlleiter Stefan Jesberg. Bei dem ersten und einzigen Duell um das Bürgermeisteramt gingen 1998 mehr als 80 Prozent zur Wahl.

Wer sich für den Ausgang der Wahl interessiert, ist eingeladen, am Sonntag ab 18 Uhr im Bürgerhaus Münchhausen bei der Ergebnispräsentation live dabei zu sein. Natürlich werden dort auch dann die beiden Kandidaten erwartet.

Lahntal wird es auch eine öffentliche Ergebnispräsentation geben, und zwar ab 18 Uhr im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung in Sterzhausen. SPD-Mann Manfred Apell (Privatfoto) tritt zwar als Amtsinhaber nach 1998, 2004 und 2010 zum vierten Mal als Alleinkandidat an, doch  deshalb ist er nicht automatisch gewählt. Bei Alleinkandidaten gibt es für die Wähler auch die Möglichkeit, ihn mit „nein“ abzulehnen. Jedenfalls hofft Apell auf eine hohe Wahlbeteiligung, die ein aussagekräftiges Ergebnis garantiert. Insgesamt sind 5 377 Wähler aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. „361 von ihnen haben bis Donnerstag bereits per Briefwahl ihre Stimme abgegeben“, sagt Lahntals Wahlleiter Florian Sauermann.   

von Götz Schaub

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