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Zum Jubiläum eine Bambini-Feuerwehr

Reddehausen Zum Jubiläum eine Bambini-Feuerwehr

Mit einem zweitägigen Programm am Feuerwehrgelände feierte die Jugendfeuerwehr Reddehausen ihr 30-jähriges Bestehen. Der Anlass wurde genutzt, um eine Bambinifeuerwehr zu gründen.

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Links: Bei der Alarmübung zeigte die Reddehäuser Jugendfeuerwehr am Festwochenende ihr Können. Rechts: Damit der Nachwuchs nicht ausgeht, bemühen sich die Reddehäuser schon jetzt mit der neuen Bambinifeuerwehr um die Jüngsten.Fotos: Heinz-Dieter Henkel

Reddehausen. Mit einer Disko für die Kinder und einer Disko für Jugendliche begannen die Feierlichkeiten am 1. Tag. Unvermittelt stand im Mittelpunkt der neue Jugendfeuerwehrwart Lukas Schmidt, der erst im Januar das Amt von der langjährigen Vorgängerin Sabine Otto übernommen hatte und derzeit die notwendigen Lehrgänge absolviert.

Durchschnittlich besuchten sechs von neun Jugendlichen die wöchentlichen Schulungsstunden, berichtete der 18-Jährige, womit er rundum zufrieden ist. Wie in den vergangenen Jahren sind auch unter seiner Regie Fahrten und Freizeiten geplant. Als nächstes folgt im Herbst eine gemeinsame Übung mit anderen Jugendwehren der Gemeinde Cölbe. Ein echter Höhepunkt aus 30 Jahren Jugendfeuerwehr, so erinnerte Vorgängerin Sabine Otto, sei die Fahrt nach Polen zu nennen. Mit vielen neuen Eindrücken und gestärktem Teamgeist sei man damals begeistert heimgekehrt.

Der Spruch vom damaligen Vorsitzenden Hans Theis aus dem Jahre 1983: „Ohne Jugendfeuerwehr keine Zukunft“, hat noch heute seine Gültigkeit. Damit der Nachwuchs den Weg zur Feuerwehr findet, wurde wie angekündigt mit Urkunde und Unterschriften eine Bambinifeuerwehr gegründet. Natascha Theis und Yvonne Schmidt werden sich um die Jüngsten kümmern. Alle vier Wochen soll eine Aktion stattfinden.

Cölbes Bürgermeister Volker Carle begrüßte die 10 Neumitglieder mit einem kleinen Präsent und überreichte den Betreuerinnen für ihre Bereitschaft einen Strauß Blumen.

Als Höhepunkt des zweiten Tages dann die Alarm- und Einsatzübung der Jugendfeuerwehr, wo ein Scheunenbrand bekämpft wurde und dabei eine Person gerettet werden sollte. „Leider konnten wegen Krankheit nur 6 Jugendliche an der Übung teilnehmen“, erläuterte Lukas Schmidt. Doch mit Hilfe der Einsatzabteilung klappte der Lösch- und Rettungseinsatz zur Zufriedenheit aller.

Ein Kinder- und Jugendfest mit Hüpfburg, Torwand und Tombola, ein Generationentreffen zu dem aktive und ehemalige Feuerwehrmänner geladen waren, und ein kleiner Feuerwehrball rundeten das Fest ab.

von Heinz-Dieter Henkel

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