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Zeitreise auf den Christenberg

Senioren-Aktiv-Woche Zeitreise auf den Christenberg

Führungen zu den historischen Plätzen und Ausgrabungsstätten auf dem Christenberg, lustige Geschichten und Sprüche in Mundart von „s‘ Anna“ sowie eine Trachtenmodenschau standen auf dem Programm für Senioren.

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„s‘Anna“ alias Klaus-Peter Fett erheiterte etwa 80 Zuhörer im Waldgasthaus Christenberg mit seinen Geschichten und Sprüchen in Mundart.

Quelle: Manfred Schubert

Münchhausen. Sportlich ging es am Morgen los. 45 Wanderer ließen sich von ein bisschen Regen nicht abhalten, in zwei Gruppen die vier und sechs Kilometer langen Strecken, die Heinz Funk von der Wandergruppe Münchhausen ausgearbeitet hatte, auf den Christenberg hinauf zu bewältigen.

Andere ließen sich hinauffahren, um ebenfalls an dem „kulinarischen Begleitprogramm“, dem Mittagessen im Waldgasthaus Christenberg, teilzunehmen. So gestärkt konnte der nächste Programmpunkt in Angriff genommen werden, die Besichtigung der historischen Plätze und archäologischer Ausgrabungsstätten unter fachkundiger Führung. Erneut wurden zwei Gruppen mit knapp 40 Teilnehmern gebildet. Antje Coburger, Vorsitzende des Förderkreises Christenberg, übernahm die längere Tour bis zu Süd- und Nordtor und zur Bonifatiustrappe, mit Wolfgang Vajen ging es durch und rund um die Bonifatiuskirche. Bürgermeister Peter Funk steuerte Erläuterungen zum Friedhof und zur Dorferneuerung bei. Ebenso unterhaltsam wie lehrreich wurde es anschließend im Waldgasthaus, wo „s‘Anna“ alias Klaus-Peter Fett, Vorsitzender der Trachtengruppe Wollmar, 80 Zuhörer zunächst mit allerlei Geschichten und Sprüchen in Mundart erheiterte. Zudem führte „Anna“ durch die kleine Modenschau der Trachtengruppe Wollmar und glänzte dabei mit detaillierten Wissen zu den verschiedenen Nordkreis-Trachten. Er wies darauf hin, dass trotz des Ferienbeginns jugendliche Mitglieder sich die Zeit genommen hatten, an der Vorführung mitzuwirken, denn anders als vielerorts seien sie stolz darauf, die Trachten tragen und zeigen zu dürfen. Etliche Stücke seien schon mehr als 100 Jahre alt. „Wenn ihr was im Schrank findet, net fortschmeiße, lasst erst mal s‘Anna drübergucke“, forderte er die Zuschauer auf.

von Manfred Schubert

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