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Zeit für Kunst, Familie und Reisen

Dienstverabschiedung Zeit für Kunst, Familie und Reisen

Die stellvertretende Schulamtsleiterin Rosemarie Wolny nahm viele Blumen und noch mehr gute Wünsche entgegen. In der Wollenbergschule in Wetter bereiteten ihr Schulleiter aus dem Kreis einen festlichen Abschied.

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Blumen zum Abschied aus dem Dienst: Schulamtsleiter Gerhard Müller überbrachte seiner scheidenden Stellvertreterin einen Strauß.

Quelle: Carina Becker

Wetter. Hinter Rosemarie Wolny aus Lohra liegen 29 Jahre im Schuldienst und 13 Jahre in der Schulverwaltung. Rund 50 Schulleiter und Vertreter von Schulleitungen aus dem gesamten Landkreis verabschiedeten die Schulamtsdirektorin mit besonderen Geschenken, guten Wünschen, Musik und Theater.

Schulamtsleiter Gerhard Müller würdigte Wolny unter anderem für ihr „überdurchschnittlich großes soziales Geschick“, für ihre „außerordentliche Teamfähigkeit“, für ihre Sensibilität im Umgang mit den Kollegen und für ihre herausragende Zugewandtheit gegenüber den Schülern. „Dankenswerterweise hast du noch zwei Jahre drangehängt“, erinnerte sich Müller an das Dienstjubiläum Wolnys, die sich 42 Jahre lang im und für den Schuldienst engagierte. „Du hast nicht die Tage bis zum Ruhestand gezählt, sondern bist immer freudvoll und emotional geblieben, wolltest gefordert werden bis zur letzten Minute.“ Wolny habe stets die Schule als Ganzes im Blick gehabt, maßgeblich die Entwicklung der Europaschule Gladenbach beeinflusst – dort unterrichtete sie von 1972 bis 1998 – und sich stark in der Lehrerausbildung engagiert. Als Schulamtsdirektorin sei sie niemals nur die Kontrollierende gewesen, sondern immer auch die Beraterin. Die Kollegen aus dem Schulamt beschenkten die künstlerisch tätige Wolny mit einer Leinwand mit vielen einzelnen Motivfeldern darauf. Rund 20 davon waren schon mit kleinen Kunstwerken von Kollegen gefüllt worden. Während der Abschiedsfeier standen Farben und Pinsel bereit für die Besucher, die ebenfalls zum Malen aufgefordert waren.

Wolnys Leidenschaft für die Kunst, die Familie und das Reisen dürfen fortan mehr Raum einnehmen im Leben der pensionierten Lehrerin. Doch die engagierte Lohraerin erschließt sich zugleich noch neue Tätigkeitsfelder. Als Erste Beigeordnete und damit stellvertretende Bürgermeisterin ist sie seit der jüngsten Wahl in ihrer Heimatgemeinde aktiv. „Das wird den politischen Umgangston verfeinern“, kündigte Müller an.

von Carina Becker

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