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Zahlreiche Aktionen dienen allein der Sicherheit

Verkehr Zahlreiche Aktionen dienen allein der Sicherheit

Mit zahlreichen Aktionen und Projekten sensibilisiert die Kreisverkehrswacht Menschen jeden Alters für die besondere Verantwortung, die jeder im Straßenverkehr trägt.

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Der wiedergewählte Vorstand:Karl Lieb (von links), Klaus Schnitzky, Ingrid Weide und Werner Luckhardt.

Quelle: Privatfotos

Cölbe. Unglücke passieren, Unfälle geschehen. Jeden Tag, irgendwo in diesem Land. Wie oft und wie schwer die Auswirkungen sind, liegt zu einem großen Teil an den verkehrsteilnehmenden Menschen.

Verhalten sie sich verantwortungsbewusst, lässt sich die Zahl der Unfälle reduzieren und wenn doch mal was passiert, deren Schweregrad oftmals wenigstens noch verringern. Die Kreisverkehrswacht arbeitet kontinuierlich daran, größtmögliche Sicherheit im Straßenverkehr zu erzielen. Zum einen über Verkehrserziehung zum anderen über die Mitarbeit an der Entschärfung möglicher verkehrlicher Gefahrenstellen.

Die Verkehrserziehung richtet sich dabei nicht nur an die jungen Verkehrsanfänger im Kindergarten und in der Grundschule. Auch Jugendliche und junge Erwachsene, ja selbst versierte Autofahrer und ältere Menschen erhalten Hilfe, Tipps und Verhaltensweisen an die Hand, die ihnen dabei helfen sollen, sich selbst sicher im Verkehr zu bewegen und damit für andere zu keiner Gefahr zu werden.

Zur Jahreshauptversammlung der Kreisverkehrswacht, die einmal mehr in Cölbe stattfand, nahm der Vorsitzende Klaus Schnitzky erfreut zur Kenntnis, dass die Zahl der Verkehrstoten im Landkreis 2010 mit 8 erstmals eine einstellige Zahl erreicht hat. Noch im Jahr zuvor waren es 12 Tote gewesen. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass es aktuell in diesem Jahr schon 7 Personen sind, die im Landkreis im Verkehr zu Tode kamen. Deshalb ist und bleibt die Arbeit der Verkehrswacht wichtig.

Eine große Aktion im vergangenen Jahr war die Verteilung von Rollern samt Helmen an 65 Kindergärten im Landkreis. Warum ausgerechnet Roller? Schnitzky zeigt auf, dass die Benutzung eines Rollers in der Erfahrungswelt eines kleinen Kindes oftmals völlig fehle. Doch schule gerade er das Gleichgewicht und gebe den Kindern das nötige Körpergefühl, um dann auf dem Fahrrad sicher zu sein.

Diese Aktion soll in diesem Jahr fortgesetzt werden. Ziel ist es, alle Kindergärten des Kreises mit je einem Roller und einem Helm auszustatten.

von Götz Schaub

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