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Wolfgang Achenbach im Amt bestätigt

Sitzung des Ortsbeirats Wolfgang Achenbach im Amt bestätigt

Bei der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats Treisbach im Dorfgemeinschaftshaus wurden die Posten einstimmig besetzt.

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Zum neuen Treisbacher Ortsbeirat gehören Wolfgang Achenbach (von links), Helmut Schwarz, Margret Lichtenfels, Alfred Lichtenfels und Kai Eisenach.

Quelle: Manfred Schubert

Treisbach. Wolfgang Achenbach wurde als Ortsvorsteher wiedergewählt, Stellvertreter wurde Alfred Lichtenfels. Der neu in den Ortsbeirat gekommene Kai Eisenach übernimmt das Amt des Schriftführers. Helmut Schwarz und Margret Lichtenfels bilden den Friedhofsausschuss.

Stadtrat Konrad Moog gratulierte den Gewählten und sagte, der Ortsbeirat habe in der vergangenen Legislaturperiode mit dem Runden Tisch „eine tolle Sache ins Leben gerufen“. An den dort entwickelten Konzepten müsse nun weiter gearbeitet werden.

Dazu merkte der Ortsvorsteher an, dass Treisbach hinsichtlich dieser Arbeiten und Ideen erheblich zurückgestuft werde, weil es nun zusammen mit Unterrosphe und Oberrosphe zusammen zur Dorferneuerung angemeldet werden soll, da das Land künftig immer mindestens zwei Ortsteile zugleich fördern will. Das dabei verlangte verbindende Element soll eine Nahwärmeversorgung werden.

Man müsse nun ein Energiekonzept für Treisbach überlegen, mit dem man sich nachhaltig versorgen könne; ob ein Heizkraftwerk mit Stromerzeugung oder separat, sei noch ganz offen. Als erstes müsse eine Befragung erfolgen, ob und wie viel Interesse vorhanden ist. In Treisbach werde bereits viel mit Holz, also regenerativer Energie, geheizt. Auf die Dorferneuerung gewartet hatte bisher auch die Volksbank Mittelhessen, die das Raiffeisengebäude verkaufen möchte. Nun wolle sie wissen, ob Kaufinteresse bestehe. Genutzt wird das Gebäude vom Jugendclub und der Burschenschaft. Man brauche bei einer Übernahme einen Träger, der werde nicht die Stadt sein, meinte Achenbach.

Im Sommer und Herbst soll die Renovierung des unteren Teils des DGH in Angriff genommen und der untere Raum neu gestaltet werden. Weitere Aufgaben in der neuen Legislaturperiode sind die Außenrenovierung des Kindergartens und die Neugestaltung des Spielplatzes.

Auf Anregung von Anwohnern beschloss der Ortsbeirat, die Einrichtung einer 30-Stundenkilometer-Zone im Raiffeisenweg zu beantragen; alle anderen Nebenstraßen seien schon verkehrsberuhigt. Zu den vom Ortsbeirat zum Schlaglochbeseitigungsprogramm gemeldeten Straßen habe man von der Stadt die Antwort bekommen, dass dazu die Ortsbeiräte nicht gehört würden, sondern vom Bauamt eine Prioritätenliste erstellt werde.

von Manfred Schubert

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