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Windkraft, Flüchtlinge und Einsparpotenziale

Ortsbeirat Niederasphe Windkraft, Flüchtlinge und Einsparpotenziale

Der Ortsbeirat Niederasphe hatte in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr gleich einige wichtige Themen zu diskutieren, die mitunter im nächsten Jahr akut werden können

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Die Mitglieder des Ortsbeirates: Dieter Lölkes (von links), Wolfgang Fett, Stephanie von Lom, ­
Helmut Briel, Bettina Berghöfer, Martin Fett und Roland Wehner.

Quelle: Sarah Stolle

Niederasphe. Nachdem turnusgemäß der Forstwirtschaftsplan 2015 vorgestellt worden war, kam das Ortsgremium zu aktuellen zukunftweisenden Themen wie der Errichtung neuer Windkraftanlagen im ­Bereich „Wasserbassin Niederasphe“.

Hierfür werde derzeit ein avifaunistisches Gutachten zum Schutz von Flora und Fauna erstellt, berichtete Ortsvorsteher Roland Wehner. Der Fokus bei der Errichtung der Anlagen liege, wie gehabt, auf dem bereits benannten Gebiet des „Wasserbassins“ - einer Gemarkung zwischen den Orten Wollmar, Oberasphe und Niederasphe, auf der sich auch der Wasserhochbehälter befindet. Die geteilten Meinungen zum Thema spiegeln sich nicht zuletzt auch unter den Mitgliedern des Ortsbeirats wider.

Ein weiteres aktuelles Thema war die Aufnahme von Flüchtlingen im Ort. „Bitte tragt dieses Thema an alle Bekannten aus Niederasphe, die über leerstehenden Wohnraum verfügen, heran“, appellierte Wehner an die Mitglieder des Ortsbeirats. „Über den Kreis kann man sich über die Bedingungen einer Aufnahme näher erkundigen.“ Gerade am Beispiel von Gießen, wo die Menschen in der kalten Jahreszeit in Zelten untergebracht werden müssten, sähe man, dass hier dringend Handlungsbedarf bestehe.

Auch vom Haushaltsdefizit der Gemeinde Münchhausen bleiben die Ortsteile, wie Niederasphe, nicht unberührt. „Wir müssen uns überlegen, an welchen Stellen wir sinnvoll sparen können“ sagte Wehner.

Die erheblichen Unterhaltungskosten für das Bürgerhaus machen dem Ortsbeirat zudem zu schaffen. So soll ein Modell gefunden werden, wodurch die Kosten möglichst in voller Höhe gedeckt werden können. Derzeit nutzt eine Catering-Firma die Küche des Bürgerhauses, womit mehr Einnahmen verbunden seien.

Die Nutzung der Küche bei diversen Veranstaltungen, für die das Bürgerhaus von Privatpersonen angemietet werden kann, sei in keiner Weise beeinträchtigt, informierte Wehner weiter.

Als letzten Punkt wurde die Anschaffung eines neuen Mähers für den Ortsteil einstimmig beschlossen. Dieser soll für freiwillige Pflegearbeiten auf Gemeindeflächen im Ort genutzt werden.

von Sarah Stolle

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